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Investmentbank Goldman Sachs schlägt bei Krypto-Unternehmen zu

2 min
Von Nicholas Pongratz
Übersetzt Nicholas Pongratz
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IN KÜRZE

  • Infolge des FTX-Zusammenbruchs kündigte Goldman Sachs an, größere Investitionen in Kryptounternehmen zu tätigen.
  • Laut Mathew McDermott, Leiter für digitale Vermögenswerte bei Goldman Sachs, können diese Unternehmen nun mit einem erheblichen Rabatt erworben werden.
  • Seit dem FTX-Zusammenbruch verzeichnete Goldman Sachs einen erheblichen Anstieg seines Handelsvolumens.
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Während sich die Kryptobranche noch von dem Schock des FTX-Zusammenbruchs erholt, wittert Goldman Sachs eine einmalige Chance: Kryptounternehmen zum Sonderpreis. Krypto scheint wohl doch nicht tot.

Gegenüber Reuters gab der Leiter der Abteilung für digitale Vermögenswerte von Goldman Sachs an, bald zweistellige Millionenbeträge in Krypto zu investieren. Managing Director Mathew McDermott meinte, die Investmentbank führe derzeit eine sorgfältige Wirtschaftsprüfung verschiedener Kryptounternehmen durch. Nach dem FTX-Zusammenbruch hätten sich interessante Gelegenheiten ergeben, da viele Unternehmen deutlich an Wert verloren haben.

Goldman Sachs Krypto-Bewegungen

Infolge eines Bankruns war FTX am 11. November dazu gezwungen, Konkurs anzumelden. Aufgrund der Größe und Vernetzung des Unternehmens trafen die Folgen dieser Tragödie die gesamte Kryptoindustrie und viele mit der Börse verbundene Unternehmen kämpfen derzeit um ihr Überleben. 

Auf der anderen Seite suchen die betroffenen Investoren jetzt nach traditionellen Möglichkeiten, in Krypto zu investieren. Durch etablierte Unternehmen versprechen sie sich eine bessere Absicherung. Laut McDermott erfuhr das Handelsvolumen von Goldman nach dem Zusammenbruch der Börse einen merklichen Aufschwung, welcher seiner Meinung nach eine eindeutige Konsequenz der negativen FTX-Erfahrungen ist. 

Goldman Sachs sieht in dieser Tendenz einen weiteren Grund, in Kryptounternehmen zu investieren. Bis jetzt investierte die Bank bereits in 11 Unternehmen für digitale Vermögenswerte, deren Dienstleistungen von Compliance über Kryptowährungsdaten bis hin zu Blockchain-Management reichen. 

McDermotts Team für digitale Vermögenswerte umfasst mehr als 70 Mitarbeiter und eine siebenköpfige Handelsabteilung für Krypto-Optionen und -Derivate. Ihm zufolge sei das Unternehmen mit der aktuellen Größe seines Teams zwar zufrieden, sehe angesichts der Turbulenzen aber dennoch Möglichkeiten für Neueinstellungen.

Interesse von Investmentbanken

Seit dem Allzeithoch im letzten Jahr fielen die Kryptomärkte um zwei Drittel, dennoch ist die Investmentbank offensichtlich von diesem Sektor überzeugt. Erst kürzlich rief Goldman Sachs in Zusammenarbeit mit MSCI und Coin Metrics das Projekt Datonomy ins Leben. Dieser Datendienst klassifiziert digitale Vermögenswerte auf der Grundlage ihrer Verwendungzwecke. Ferner hob McDermott auch die Entwicklung einer eigenen Distributed-Ledger-Technologie hervor. 

Obwohl die Investmentbanken Kryptowährungen kritisch gegenüberstehen, erkennen sie dennoch das Potenzial der zugrunde liegenden Technologie an. Das meinte zumindest Goldman Sachs CEO David Soloman letzten Monat auf CNBC. Dennoch behauptete er, Kryptowährungen seien hochspekulativ. 

Mittlerweile verfügt auch JPMorgan über eine ganze Abteilung für Blockchain Entwicklung, welche den Namen Onyx trägt. Die Investmentbank führte letzten Monat in Zusammenarbeit mit der Monetary Authority of Singapore ihre erste dezentralisierte Finanzzahlung durch.

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Nicholas Pongratz
Nick ist Professor für Kommunikation und Spezialist für Datenwissenschaft in Budapest, Ungarn, mit einem MSc in Business Analytics. Er ist ein Neuling auf dem Gebiet der Kryptowährungen und Blockchain-Technologie, ist jedoch fasziniert vom möglichen wirtschaftlichen und politischen Nutzen.
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