Was aktuell bei Krypto, Bitcoin, MicroStrategy und den Pensionsfonds passiert, ist keine gewöhnliche Marktentwicklung. Es gibt stille, institutionelle Schritte und komplexe Kapitalstrategien. Die neuesten Meldungen zeigen eine Mischung aus Chancen, Risiken und Diskussionen.
Louisiana-Pensionsfonds investiert in MicroStrategy – Bitcoin-Strategie sorgt für Diskussionen
Das Pensionssystem für Staatsangestellte in Louisiana (LSERS) hat eine 3,2-Millionen-USD-Position in MicroStrategy (MSTR) gemeldet. Dieser Schritt zeigt, dass das Interesse von Institutionen an indirektem Bitcoin-Engagement wächst.
SponsoredBitcoin Treasuries nennt eine aktuelle 13F-Mitteilung, in der steht, dass der Pensionsfonds 17.900 Anteile an Strategy hält.
Das entspricht nur 0,2 Prozent des gesamten Portfolios von 1,56 Milliarden USD. Es zeigt aber, dass öffentlich-rechtliche Rentenfonds immer mehr Interesse an Krypto-Produkten haben.
MicroStrategy, geführt von CEO Michael Saylor, hält inzwischen mehr als 687.000 BTC. Dadurch wird MSTR zu einer „Wette” auf Bitcoin selbst.
Befürworter sagen, dass Saylors Strategie mehr als bloßes Ansammeln ist. Durch die Ausgabe von Aktien und Anleihen kann das Unternehmen Kapital in großem Stil aufnehmen und damit Bitcoin kaufen. Das verringert das verfügbare Angebot und stärkt die Bilanz.
Sponsored Sponsored„Die wahre Innovation ist, dass der Markt diese STRC-Instrumente fast wie stabiles Geld behandelt. Es gab keine Zwangsverkäufe, keinen strukturellen Fehler. Das System blieb stabil. Es wirkt wie ein Panzer – Schwankungen können nichts ausrichten, weil es keinen kurzfristigen Schulden-Druck gibt”, schrieb Joss, ein bekannter Nutzer auf X.
MicroStrategys Bitcoin-Käufe lösen bullische Dynamik und Sorgen um Verwässerung aus
Aktuelle Aktivitäten bei MSTR zeigen diese Strategie. BeInCrypto berichtete über Strategys Plan, weitere 13.627 BTC für 1,25 Milliarden USD zu kaufen. Damit könnte das Unternehmen über 700.000 BTC besitzen. Das wären etwa 3,3 Prozent der gesamten Bitcoin-Menge.
Trader verweisen auf technische Ausbrüche bei MSTR und weitere Käufe. Sie sehen darin einen Beweis, dass Saylors Bitcoin-Strategie an Fahrt gewinnt.
Sponsored SponsoredDoch nicht alle sind überzeugt. Kritiker warnen, dass bevorzugte Instrumente wie STRC, die zwar Kapital einbringen, die Bitcoin-Beteiligung bestehender MSTR-Aktionäre verwässern.
Bei jeder neuen Vorzugsaktien-Emission sinkt der BTC-Anspruch der bisherigen Aktionäre. Gleichzeitig müssen noch mehr MSTR-Anteile ausgegeben werden, um Dividenden zu zahlen. Das kann auf Dauer den Wert der Aktien schmälern.
„Je mehr STRC ausgegeben wird, desto weniger BTC können MSTR-Aktionäre wirklich für sich beanspruchen”, meinte Pledditor, ein bekannter User auf X.
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