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Bitcoin-Mining-Unternehmen kauft Land in Texas, das zuvor für grünen Treibstoff vorgesehen war: Investition von 600 Millionen USD

  • MARA zahlt bis zu 600 Millionen USD für einen erschlossenen Standort in Texas
  • Das Grundstück verfügte über Genehmigungen und Netzanbindung für eine 7 Milliarden USD teure Anlage für grünen Treibstoff.
  • MARA kann je nach Bedarf zwischen Bitcoin-Mining und KI-Anwendungen wechseln.
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MARA, ein großes Bitcoin (BTC) Mining-Unternehmen, kauft ein großes Gelände in Texas, das früher für eine grüne Kraftstoffanlage geplant war. Das Unternehmen möchte das Land in flexible Energie für Mining und künstliche Intelligenz (KI) umwandeln.

Das Geschäft mit dem Kraftstoffentwickler HIF Global kann bis zu 600 Millionen USD erreichen, wenn alle Ziele erfüllt werden. MARA erhält so ein vollständig genehmigtes Gelände mit Stromnetzrechten für bis zu 2.000 Megawatt in Matagorda County.

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MARA-Aktienkursentwicklung. Quelle: TradingView
MARA-Aktienkursentwicklung. Quelle: TradingView

MARAs Standort in Texas: Von Kraftstoff zu Rechenleistung

HIF Global hatte den Standort als die erste große E-Fuel-Anlage in den Vereinigten Staaten beworben. Der texanische Gouverneur Greg Abbott unterstützte das etwa 7 Milliarden USD große Projekt. Dort sollte Wasser gespalten werden, um saubereren Treibstoff für Schiffe zu produzieren und Kohlenstoffdioxid zu recyceln.

Wichtig ist: HIF hatte bereits alle Genehmigungen und einen gesicherten Anschluss an das Stromnetz für etwa 1,8 Gigawatt Strom erhalten. Solche Genehmigungen können Jahre dauern, daher kauft MARA sie nun komplett. HIF behält einen Minderheitsanteil, was zeigt, dass das Unternehmen jetzt mehr Wert darin sieht, Computer unterzubringen als Kraftstoff herzustellen.

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Warum flexibles Mining beim Strom die Nase vorn hat

Strom aus dem Netz ist momentan das große Ziel in Texas. Die Anfragen in der Warteschlange des Netzbetreibers ERCOT sind im vergangenen Jahr um fast 300 % gestiegen. Laut Netzbetreiber entfallen fast alle Anfragen auf Rechenzentren. Dieser Ansturm hat unter anderem dazu geführt, dass Bitcoin-Miner in KI-Geschäfte einsteigen. MARA errichtet seinen Campus in Zusammenarbeit mit Starwood Digital Ventures.

Eine Kraftstoffanlage muss rund um die Uhr laufen, aber Mining-Maschinen können innerhalb von Sekunden abgeschaltet werden. Dadurch kann MARA Bitcoin minen, wenn der Kurs hoch ist, und sonst den Strom an KI-Mieter verkaufen. Bei voller Auslastung von 2 Gigawatt entsprechen die 600 Millionen USD etwa 300.000 USD pro Megawatt Netzanschluss.

Stufenweise Zahlungen verringern das Risiko, weil der Großteil des Geldes von Genehmigungen und einem unterzeichneten Mietvertrag abhängt. MARAs Vorsitzender und CEO, Fred Thiel, beschrieb diesen allgemeinen Trend in einem Bericht vom April.

„Strom ist der knappe Faktor bei KI, wir bauen eine besondere Plattform, um den Wert jedes Megawatt optimal zu nutzen.”

Ein Vorbild, das andere Miner übernehmen

Auch andere Miner gehen diesen Weg. Riot hat Bitcoin verkauft, um den eigenen Wechsel zum Rechenzentrum zu finanzieren. Zudem werden Aktien von Bitcoin-Minern inzwischen stark vom KI-Sentiment beeinflusst.

MARA plant außerdem, einen Vertrag über 1,5 Milliarden USD für das 505-Megawatt-Gaskraftwerk Long Ridge in Ohio abzuschließen. Insgesamt könnte die Kapazität des Unternehmens laut eigenen Angaben rund 4,8 Gigawatt erreichen.

Ob diese Energie jedoch zu festen Mietern und stabilen Einnahmen führt, entscheidet letztlich über den Erfolg dieser Investition.

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