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Mastercard holt Ripple ins Boot: 85 Krypto-Giganten vereinen sich für die Zukunft der Zahlungen!

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Geschrieben und bearbeitet von
Phil Haunhorst

12 März 2026 17:00 CET
  • Mastercard hat das Krypto-Partner-Program mit über 85 Unternehmen gestartet.
  • Ripple, Binance, PayPal, Circle und Solana gehören zu den prominenten Partnern.
  • Fokus liegt auf grenzüberschreitenden Zahlungen, B2B-Transfers und Settlements.
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Mastercard macht ernst. Der Zahlungsriese hat das Crypto Partner Program gestartet und vereint damit über 85 Unternehmen aus der Krypto- und Finanzwelt. Ripple ist mittendrin, neben Schwergewichten wie Binance, PayPal, Circle und Solana. Das Ziel: Blockchain-Technologie mit der globalen Zahlungsinfrastruktur verbinden. Die Ära der Experimente ist vorbei.

Die größte Krypto-Allianz der Finanzgeschichte?

Die Partnerliste liest sich wie ein Who’s Who der Branche: Binance, Crypto.com, Bybit, Gemini, OKX unter den Börsen. Circle, Paxos, PayPal bei den Zahlungsanbietern. Solana, Polygon, Avalanche, Aptos, Tron bei den Blockchain-Netzwerken. Fireblocks, BitGo, Anchorage Digital für Custody. Und mittendrin: Ripple.

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Insgesamt sind es über 85 Unternehmen, darunter Krypto-Börsen, Blockchain-Entwickler, Fintech-Firmen und traditionelle Banken. Mastercard nennt es das größte koordinierte Programm, um digitale Assets mit etablierten Zahlungsschienen zu verbinden.

Fun Fact: Mastercard betreibt ein Netzwerk in über 200 Ländern und Territorien. Wenn Blockchain-Zahlungen hier andocken, erreichen sie sofort globale Reichweite!

Ripple, Quelle: X

Warum Mastercard jetzt handelt

Die Botschaft von Mastercard ist eindeutig: „Digitale Assets treten in eine neue Phase ein. Was einst parallel zu bestehenden Finanzsystemen lief, wird zunehmend für praktische Bedürfnisse eingesetzt, oft hinter den Kulissen, von grenzüberschreitenden Überweisungen bis hin zu B2B-Geldtransfers.”

Der Zahlungsriese hat erkannt, dass Krypto nicht mehr nur Spekulation ist. Stablecoins, Cross-Border-Payments, Treasury-Management: All das passiert bereits auf der Blockchain. Die Frage ist nicht ob, sondern wie schnell diese Technologie in den Mainstream integriert wird.

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Mastercards Antwort: Zusammenarbeit statt Konkurrenz. Das Crypto Partner Program schafft Foren, in denen Partner gemeinsam mit Mastercard Produkte entwickeln, die On-Chain-Tools mit etablierten Kartenschienen verbinden.

Ripples Rolle im Programm

Ripple begrüßte die Initiative auf X mit klaren Worten: „Digitale Assets bewegen sich von der Experimentierphase zur realen Nutzung. Wir sehen Zusammenarbeit im Ökosystem als Schlüssel, um On-Chain-Innovation mit vertrauenswürdiger globaler Zahlungsinfrastruktur zu verbinden.”

Ripples Fokus innerhalb des Programms liegt auf grenzüberschreitendem Settlement und Zahlungsinfrastruktur. Das Unternehmen baut Finanztechnologie rund um das XRP Ledger, das für schnelle und kostengünstige Transfers konzipiert ist.

Konkret könnte Ripple Systeme entwickeln, die Gelder über Grenzen hinweg mittels Blockchain-Settlement statt traditioneller Bankschienen bewegen. Anwendungsfälle: Überweisungen, Treasury-Zahlungen, internationale Geschäftstransfers.

Fun Fact: Mastercard hat im Oktober 2025 das Krypto-Infrastruktur-Startup Zerohash für bis zu 2 Milliarden Dollar übernommen. Die Krypto-Offensive läuft auf Hochtouren!

Was das Programm konkret ermöglicht

Die Partner werden mit Mastercard an praktischen Anwendungsfällen arbeiten:

  • Krypto-gebundene Zahlungskarten: Nutzer zahlen mit digitalen Assets, Händler erhalten lokales Fiat über Mastercards Netzwerk.
  • Grenzüberschreitende Überweisungen: Schnellere, günstigere Transfers als über traditionelle Korrespondenzbanken.
  • B2B-Zahlungen: Unternehmen können Lieferanten und Partner weltweit in Echtzeit bezahlen.
  • Settlement-Infrastruktur: Blockchain-basierte Abwicklung für Händler und Finanzinstitute.

MetaMask hat bereits eine selbstverwaltete Mastercard in den USA gelauncht, bei der Nutzer die Kontrolle über ihre digitalen Assets bis zum Moment der Zahlung behalten. SoFi plant, seinen SoFiUSD-Stablecoin als Settlement-Währung über Mastercards globales Netzwerk anzubieten.

Die Konkurrenz schläft nicht

Mastercard ist nicht allein. Visa arbeitet mit Stablecoin-Emittenten und Blockchain-Firmen an Settlement-Tests mit digitalen Dollar. Western Union plant seinen eigenen Stablecoin auf Solana. Die traditionellen Zahlungsnetzwerke kämpfen um die Vorherrschaft in der Blockchain-Ära.

Aber Mastercard hat einen Vorteil: Jahrzehnte an Erfahrung mit Standards, regulatorischer Aufsicht und Interoperabilität über Grenzen hinweg. Genau das, was Krypto noch fehlt, um im Mainstream anzukommen.

Mit Ripple und 84 weiteren Partnern an Bord ist das Crypto Partner Program ein klares Signal: Die Integration von Blockchain und traditionellen Finanzsystemen ist keine Zukunftsvision mehr. Sie passiert jetzt.

Haftungsausschluss

In Übereinstimmung mit den Richtlinien des Trust Project verpflichtet sich BeInCrypto zu einer unvoreingenommenen, transparenten Berichterstattung. Dieser Artikel zielt darauf ab, genaue und aktuelle Informationen zu liefern. Den Lesern wird jedoch empfohlen, die Fakten unabhängig zu überprüfen und einen Fachmann zu konsultieren, bevor sie auf der Grundlage dieses Inhalts Entscheidungen treffen.

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