Meta holt im Werbegeschäft zu Google auf. Doch die Wall Street setzt weiterhin auf die Aktie von Alphabet.
Im 2. Quartal hat Meta laut Meldung 59,36 Milliarden USD aus Werbung eingenommen, was einem Plus von 27% entspricht. Alphabet erzielte 63,27 Milliarden USD mit dem Bereich „Google Search & andere”, ein Anstieg von 17%. Die Differenz liegt bei 3,9 Milliarden USD. Im Vorjahr lag dieser Abstand fast doppelt so hoch.
„Meta hat vermutlich den größten Einfluss durch KI auf das Anzeigenwachstum gesehen und liegt dieses Jahr auf Kurs, Google Search zu überholen”, schrieb Bernstein-Analyst Mark Shmulik in einem Bericht.
Sein Unternehmen berichtet, dass Meta im Quartal fast jeden zweiten neuen digitalen Werbe-Dollar für sich gewinnen konnte. KI verbessert Empfehlungen und Zielgruppen-Ansprache: Meta zeigte 14% mehr Anzeigen und verlangte 12% mehr pro Anzeige. Auch Google und Amazon profitieren davon.
Hinweis: Meta konkurriert mit Google Search und Other. Die gesamten Google-Werbeerlöse betrugen 81,63 Milliarden USD.
Meta-Aktien haben im vergangenen Jahr nachgegeben, während Alphabet zugelegt hat.
Warum die Wall Street der Aktie noch skeptisch gegenübersteht
Eine einfache Erklärung ist die KI-Investition. Alphabets Ausgaben kommen auch dem Google Cloud-Geschäft zugute, das 24,8 Milliarden USD erwirtschaftete, ein Plus von 82%.
Meta hat keinen eigenen Cloud-Bereich, der Investoren präsentiert werden könnte. Die Resultate der Infrastruktur zeigen sich vor allem in den Werbeeinnahmen. Investoren wechseln trotz angespannter Cashflows im Technologiebereich dennoch zu Alphabet.
Laut TipRanks gibt es 38 Kaufempfehlungen und keinen Verkauf mit einem durchschnittlichen Kursziel von 752,61 USD.
Metas nächster Test ist Business Agent. Mehr als eine Million Unternehmen setzen diesen bereits bei WhatsApp und Messenger ein, zudem soll die Einführung auf Instagram folgen.
Kostenpflichtige Angebote sind geplant. Meta hat die schnellere Werbeplattform. Alphabet verfügt jedoch über mehr sichtbare Wege, KI zu monetarisieren.









