Metaplanet-Chef Simon Gerovich hat auf Kritiker reagiert. Ihm wird vorgeworfen, dass das japanische Unternehmen, das viele Bitcoin hält, Gelder der Aktionäre falsch verwendet hat und wichtige Informationen verschweigt.
Warum das wichtig ist:
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- Metaplanet hat mehr als 1,2 Mrd. USD an nicht realisierten Verlusten mit Bitcoin. Deshalb ist die Transparenz über den Umgang mit Geldern direkt für die Aktionäre wichtig.
- Der Vorwurf, dass das Unternehmen Kredite gegen die Bitcoin-Bestände aufgenommen hat, ohne dies offenzulegen, sorgt bei vielen Krypto-Investoren für Bedenken bezüglich der Unternehmensführung.
Die Details:
- Kritiker meinen, Metaplanet habe BTC zum Höchstkurs gekauft, dann während des Kursrückgangs geschwiegen und schließlich ohne Angaben zu Zinssätzen oder Vertragspartnern Kredite auf diese Bestände aufgenommen.
- Gerovich bestätigte, dass die Bitcoin-Adressen öffentlich einsehbar sind und es ein Dashboard für Aktionäre gibt, das die Bestände in Echtzeit anzeigt.
- Gerovich nannte den Kaufpreis im September einen „lokalen Höchststand“, betonte aber eine langfristige Strategie ohne Markt-Timing.
- Das Unternehmen meldete einen Betriebsgewinn von 6,2 Mrd. Yen – das sind 1.694 % mehr als im Vorjahr.
- Laut Gerovich stammen die ausgewiesenen Buchverluste ausschließlich von Kursunterschieden der noch nicht verkauften BTC-Bestände.
- CoinGecko führt Metaplanets nicht-realisierten Verlust aus BTC aktuell bei über 1,2 Mrd. USD.
Der Überblick:
- Metaplanet nutzt eine ähnliche Strategie wie Strategy: Das Unternehmen sammelt mit Eigen- und Fremdkapital gezielt Bitcoin als Hauptwert für die Firmenkasse.
- Unternehmen, die große BTC-Bestände halten, stehen nun unter wachsendem Druck, strenge Berichtspflichten einzuhalten, da die nicht realisierten Verluste im ganzen Sektor steigen.
- Die Vorwürfe zeigen einen grundlegenden Widerspruch: Die Transparenz der Bitcoin-Chain reicht alleine nicht aus, um die Anforderungen der Wertpapier-Gesetze zu erfüllen.