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Morgan Stanley sucht Krypto-Experten für DeFi- und Tokenisierung-Infrastruktur

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Geschrieben von
Oluwapelumi Adejumo

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Redigiert von
Leonard Schellberg

15 Februar 2026 18:00 CET
  • Morgan Stanley sucht Lead-Engineer für DeFi- und RWA-Tokenisierung – Neue Krypto-Offensive startet
  • Ziel: Öffentliche Netzwerke wie Ethereum und Polygon werden mit privaten Chains wie Hyperledger und Canton verbunden
  • Der Ausbau unterstützt den Plan der Bank, in der ersten Jahreshälfte Krypto-Handel für Bitcoin, Ethereum und Solana auf E*Trade zu starten.
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Die 9 Billionen USD schwere Bank Morgan Stanley baut ihre Krypto-Infrastruktur im DeFi-Bereich und bei der Tokenisierung von realen Vermögenswerten stark aus.

Dieser Schritt passt zu einem allgemeinen Trend: Immer mehr traditionelle Finanzinstitute suchen Fachkräfte, um von der aktuellen Krypto-freundlichen Haltung in den USA zu profitieren.

Morgan Stanley verstärkt DeFi- und Tokenisierung-Offensive

Laut einer Stellenanzeige auf LinkedIn sucht die große Bank einen erfahrenen Ingenieur, der ihre Blockchain-Architektur leiten soll.

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Bemerkenswert ist, dass in der Beschreibung ausdrücklich „Dezentrale Finanzen (DeFi)“ und Tokenisierung als zentrale Schwerpunkte genannt werden.

Beide Bereiche gehören aktuell zu den am schnellsten wachsenden Sektoren im Krypto-Markt. Laut Daten von DeFiLlama besitzen DeFi-Protokolle und Tokenisierungsprojekte für reale Vermögenswerte inzwischen gemeinsam einen Wert von mehr als 100 Milliarden USD, gemessen am Total Value Locked (TVL).

Um von diesem Wachstum zu profitieren, soll die Person „skalierbare, sichere und regulatorisch konforme Lösungen“ bauen. Diese Systeme sollen eine Brücke zwischen klassischen Bankanforderungen und der neuen digitalen Krypto-Welt schlagen.

Für die Stelle sind Kenntnisse in vier verschiedenen Blockchains nötig: Ethereum, Polygon, Hyperledger und Canton.

Diese Auswahl deutet auf eine Strategie hin, bei der Ethereum und Polygon genutzt werden, um Liquidität auf öffentlichen Netzwerken und effiziente Layer-2-Lösungen bereitzustellen.

Im Gegensatz dazu will Morgan Stanley wohl Hyperledger und Canton für sichere und private Transaktionen auf institutioneller Ebene nutzen.

Dieser Ausbau der Infrastruktur passt zur allgemeinen Krypto-Roadmap von Morgan Stanley.

Das Unternehmen plant zudem, im ersten Halbjahr 2026 einen eigenen Krypto-Handelsservice über die E*Trade-Plattform zu starten. Dort sollen Bitcoin, Ethereum und Solana handelbar sein.

Mit diesem Schritt folgt Morgan Stanley großen Wettbewerbern aus dem traditionellen Finanzbereich. BlackRock und Fidelity haben bereits angefangen, institutionelle Fonds zu tokenisieren.

Zudem gibt es bei klassischen Banken wie JPMorgan Chase immer mehr offene Stellen rund um Blockchain.

Das zeigt, dass die Branche jetzt von experimentellen Projekten zu dauerhaften Krypto-Produkten mit Umsatzpotenzial wechselt.

Haftungsausschluss

In Übereinstimmung mit den Richtlinien des Trust Project verpflichtet sich BeInCrypto zu einer unvoreingenommenen, transparenten Berichterstattung. Dieser Artikel zielt darauf ab, genaue und aktuelle Informationen zu liefern. Den Lesern wird jedoch empfohlen, die Fakten unabhängig zu überprüfen und einen Fachmann zu konsultieren, bevor sie auf der Grundlage dieses Inhalts Entscheidungen treffen.

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