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Morgan Stanley plant direkten Kryptozugang: Antrag auf Trust-Bank sorgt für Spannung

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Geschrieben von
Oluwapelumi Adejumo

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Redigiert von
Phil Haunhorst

28 Februar 2026 14:50 CET
  • Morgan Stanley beantragt nationale Banklizenz für direkten Krypto-Custody-Service
  • Während der Aufbau dieser Backend-Infrastruktur für tokenisierte Assets läuft, plant die Banken-Gigantin zudem einen Start von Krypto-Handel für Privatkunden auf der E*Trade-Plattform.
  • Diese Doppelstrategie zeigt, wie stark sich Wall Street in digitale Vermögenswerte einbindet – und macht die Traditionsbank zum direkten Rivalen für Krypto-native Unternehmen.
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Morgan Stanley hat einen Antrag für eine nationale Trustbank-Lizenz gestellt, um direkte Kryptoverwahrung für seine institutionellen Kundinnen und Kunden anzubieten. Das ist ein großer Schritt in der Kryptostrategie der Wall-Street.

Die Bank mit einem Vermögen von neun Billionen USD hat den Antrag am 18. Februar beim Office of the Comptroller of the Currency eingereicht.

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Morgan Stanley startet neues OCC-Angebot – Angriff auf BitGo und Anchorage

Wenn der Antrag bewilligt wird, wäre Morgan Stanley ein direkter Konkurrent von Kryptoverwahrern wie BitGo und Anchorage Digital. Gleichzeitig würde die Bank die Grenzen der aktuellen Bankenregeln ausprobierenn.

Der Antrag ist ein wichtiger Wandel im Wettbewerb. Obwohl die OCC schon konditionelle Trust-Lizenzen an Kryptofirmen vergeben hat, würde ein voller Erfolg für eine klassische Großbank ein Signal geben, dass die Regulierung lockerer wird.

Branchenanalysten sagen, dass dieses neue Tempo mit den Versuchen der Trump-Regierung zusammenhängt. Diese will klare Regeln für klassische Finanzinstitute schaffen, wenn sie ins Kryptogeschäft einsteigen.

„Die Leute werden dieses Jahr überrascht sein – Die größten Institutionen und Firmen der Welt kommen komplett in den Kryptomarkt”, sagte Hunter Horsley, Bitwise CEO.

Gleichzeitig zeigt der Antrag von Morgan Stanley große Pläne: Verwahrung, Handel und Staking sollen unter einem Dach angeboten werden.

Der Antrag ist Teil einer aufgeteilten digitalen Kryptostrategie von Morgan Stanley. Sie trennt das Geschäft mit wohlhabenden Kundinnen und Kunden klar vom normalen Handel für Privatpersonen.

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Im Bereich für Institutionen investiert die Bank gezielt in Blockchain-Technik. In einer neuen Stellenausschreibung für eine leitende IT-Kraft steht, dass Morgan Stanley eine Plattform für dezentrale Finanzen und die Tokenisierung von echten Vermögenswerten baut.

Für den Job braucht man Erfahrung mit öffentlichen Blockchains wie Ethereum und Polygon, aber auch mit privaten, erlaubnispflichtigen Netzwerken wie Hyperledger und Canton.

Das zeigt, dass die Bank die Vermögenswerte von Institutionen mit der Liquidität öffentlicher Netzwerke verbinden möchte.

Außerdem bereitet Morgan Stanley eine große Offensive für Privatpersonen vor.

Die Bank plant, in der ersten Hälfte 2026 den direkten Kryptohandel auf der ETrade-Plattform zu starten. Dann sollen Bitcoin, Ethereum und Solana für alle Investorinnen und Investoren angeboten werden.

Mit dieser Einbindung von ETrade will Morgan Stanley anderen Börsen wie Coinbase und Robinhood Konkurrenz machen.

Das zeigt, dass viele große Banken einen ähnlichen Kurs fahren.

Durch eine freundlichere Haltung der Behörden in Washington beschleunigen klassische Banken aktuell ihre Krypto-Roadmaps. Sie stellen neue Expertinnen und Experten für Web3 ein und wechseln weg von passiven ETF-Hilfen, hin zum Aufbau eigener Krypto-Infrastruktur.

Haftungsausschluss

In Übereinstimmung mit den Richtlinien des Trust Project verpflichtet sich BeInCrypto zu einer unvoreingenommenen, transparenten Berichterstattung. Dieser Artikel zielt darauf ab, genaue und aktuelle Informationen zu liefern. Den Lesern wird jedoch empfohlen, die Fakten unabhängig zu überprüfen und einen Fachmann zu konsultieren, bevor sie auf der Grundlage dieses Inhalts Entscheidungen treffen.

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