Nvidias wichtigster Mietchip ist jetzt 40% günstiger: Warum das schlechte Nachrichten für die NVDA-Aktie sind

  • NVDA schließt nahe 212 USD, H200-Mietpreise sinken in drei Wochen um 40%
  • Schwachstelle bei älteren Hopper-Chips untergräbt das Narrativ der KI-Knappheit, treibt jedoch weiterhin den NVDA-Kurs
  • Dan Ives von Wedbush hält am Kursziel von 300 USD fest, trotz wachsender Bedenken zum ROI bei Hyperscalern.
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Die Mietpreise für Nvidias (NVDA) H200 GPU sind innerhalb von drei Wochen um etwa 40% gefallen, von 7 USD auf rund 4 USD pro Stunde. Diese Preisveränderung stellt die Geschichte der KI-Knappheit infrage und erhöht die Risiken für die NVDA-Aktie auf kurze Sicht.

NVDA schloss am 28. Mai mit 214,25 USD vor der aktuellen Veröffentlichung des Ornn Compute Price Index. Die nachlassende Nachfrage nach älteren Hopper-Chips sorgt unter Investoren für Zweifel, ob die hohe Nachfrage der großen Cloud-Anbieter anhalten wird.

Nvidia (NVDA) Aktienkursentwicklung.
Nvidia (NVDA) Aktienkursentwicklung. Quelle: Google Finance
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Ältere Chips belasten die bullische Nvidia-These

Der Rückgang beim H200 folgt dem Wechsel auf die nächste Generation bei Nvidia. Die neuen Blackwell B200 und GB200 Chips werden zu höheren Preisen angeboten, während sich das Angebot der Hopper-Chips bei verschiedenen Cloud-Anbietern normalisiert, wie Ornn berichtet.

Mietpreise für Nvidia H200 GPUs
Mietpreise für Nvidia H200 GPUs. Quelle: Ornn Dashboard

Die nachgebenden Preise für ältere GPUs erhöhen das Risiko für die Aktie, deren Kurs bisher von der Idee stetiger Knappheit geprägt ist, besonders nach Nvidias Rekordgewinnen.

„Der Mietpreis für eine Nvidia H200 ist in nur drei Wochen von 7 USD auf 4 USD pro Stunde eingebrochen. Ein Rückgang um 40% beim aktuell wichtigsten strategischen Asset in der Technologiebranche”, stellte Analyst Thierry Borgeat von Arvy heraus.

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Analysten bleiben bei Nvidia optimistisch

An der Wall Street bleibt die Reaktion bisher aus. Dan Ives von Wedbush hält an seiner Outperform-Bewertung und einem Kursziel von 300 USD fest und verweist auf den Investitionsboom im KI-Bereich. Der Konsens unter 43 Analysten liegt bei etwa 304 USD, was einen Anstieg von 43% nahelegt.

Der wichtigste Faktor ist aktuell das Verhalten der Kunden. Eine Analyse der Financial Times schätzt die potenzielle KI-Rendite von 2025 bis 2030 für Microsoft auf -9,2% und für Meta auf -28,8%.

Diese Zahlen befeuern neue Sorgen um eine KI-Blase, da der freie Cashflow großer Cloud-Anbieter knapper wird.

Nvidia erzielte im letzten Quartal einen Umsatz von 81,6 Milliarden USD, das entspricht einem Wachstum von 85%.

Auch wenn das erneute Preisniveau beim H200 allein die Investmentthese nicht erschüttert, liefert es Anlegern, die auf fallende Kurse setzen, ein neues Signal für den kommenden Berichtszeitraum.


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Haftungsausschluss

Dieser Artikel zielt darauf ab, genaue und aktuelle Informationen zu liefern. Den Lesern wird jedoch empfohlen, die Fakten unabhängig zu überprüfen und einen Fachmann zu konsultieren, bevor sie auf der Grundlage dieses Inhalts Entscheidungen treffen.

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