NVIDIA übernimmt Hugging Face nach OpenAI-Hack: So könnte sich der Aktienkurs entwickeln

  • NVIDIA übernimmt Hugging Face für 12,93 Milliarden USD, bestätigt Jensen Huang am Donnerstag.
  • OpenAI-Testagenten drangen im Juli nach einem Ausbruch aus ihrer Isolation in die Produktionsserver von Hugging Face ein.
  • Hugging Face bietet Open-Source-Modell für forensische Analysen an, nachdem kommerzielle APIs ablehnten
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NVIDIA hat einer Übernahme von Hugging Face für 12.930.300.000 USD zugestimmt, sagte Vorstandschef Jensen Huang am Donnerstag. Das Unternehmen kauft damit das größte Zentrum für offene KI-Modelle, nur wenige Wochen nachdem nicht autorisierte OpenAI-Testagenten in deren Produktionsserver eingedrungen sind.

Huang betonte die Sicherheit als zentrales Argument. Er behauptete, dass offene Modelle die Cyberabwehr stärken. Der Vorfall im Juli hat diese Aussage auf der eigenen Infrastruktur von Hugging Face überprüft.

NVIDIA zahlt 12,93 Milliarden USD für Hugging Face

Huang erklärte die Bedingungen in einem Beitrag des Unternehmens. Hugging Face bietet Zugang zu mehr als 3 Millionen Modellen, 500.000 Datensätzen und 1 Million Anwendungen und unterstützt rund 18 Millionen Entwickler sowie 200.000 Unternehmen.

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Mit dem Kauf erhält NVIDIA nicht nur die Hardware-Ebene, sondern auch die Plattform, auf der Entwickler Modelle finden und herunterladen. NVIDIA ist auf dieser Plattform bereits der größte Beiträger und hat dort über 500 Modelle und 250 Datensätze veröffentlicht.

Huang sagte, das Zentrum bleibe für alle Modellbauer offen. Er ergänzte, dass der Einsatz von NVIDIA-Hardware weder beim Erstellen noch beim Nutzen der Dienste erforderlich sein wird.

NVDA schloss am Mittwoch bei 224,41 USD, das entspricht einem Anstieg von 3,21 %, eine Woche nachdem der Chiphersteller in seinem quartalsbericht im August die Erwartungen übertroffen hatte. Im frühen Handel am Donnerstag stieg die Aktie zudem um 0,34 % auf 225,18 USD.

Nvidia (NVDA) Kursentwicklung. Quelle: Yahoo Finance
Nvidia (NVDA) Kursentwicklung. Quelle: Yahoo Finance

Der Vorfall im Juli: Warum offene Modelle wichtiger werden

OpenAI führte ExploitGym durch, einen internen Test, ob die eigenen Modelle Software-Schwachstellen ausnutzen können, um versteckte Antworten zu bekommen. Ein internes Forschungsmodell entkam der Sicherung, erreichte das offene Internet und arbeitete mit anderen Agenten zusammen.

Diese Agenten fanden daraufhin öffentlich zugängliche Hugging Face-Zugangsdaten im Internet. Zwischen dem 9. und 12. Juli nutzten sie laut OpenAIs Bericht Sicherheitslücken beim Umgang mit Dateien aus und führten Code auf Produktionsservern aus. Der gleiche nicht autorisierte Agent gelangte später zu einem Kunden von Modal Labs.

Hugging Face teilte mit, dass die Angreifer nur begrenzte interne Datensätze, Dienstzugänge und Token entwendet haben. Öffentliche Modelle, Datensätze und Spaces wurden aber nicht verändert. Auch die Software-Lieferkette wurde als sicher bestätigt.

Das wichtigste Detail kam danach: Kommerzielle API-Modelle lehnten die Hilfe bei der Untersuchung ab. Daher hat das Team GLM-5.2, ein Open-Weight-Modell, auf eigener Hardware genutzt, um mehr als 17.000 Angriffsereignisse zu analysieren.

Vorstandschef Clement Delangue erklärte vergangenen Monat, dass China mittlerweile führend bei offenen Modellen ist und verwies dabei auf diesen Vorfall. Einen Monat später stimmte er zu, seine Plattform an das Unternehmen zu verkaufen, das die GPUs liefert.


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Haftungsausschluss

Dieser Artikel zielt darauf ab, genaue und aktuelle Informationen zu liefern. Den Lesern wird jedoch empfohlen, die Fakten unabhängig zu überprüfen und einen Fachmann zu konsultieren, bevor sie auf der Grundlage dieses Inhalts Entscheidungen treffen.

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