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Ölpreis über 100 USD – Historische Daten deuten auf bevorstehende Bitcoin-Rally

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Geschrieben von
Nhat Hoang

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Redigiert von
Phil Haunhorst

09 März 2026 14:20 CET
  • Steigende Ölpreise setzen Bitcoin-Kurs unter Druck – historisches Signal für Marktwendepunkte
  • Häufige Öl-Höchststände fielen mit Krypto-Tiefs und Erholungsphasen zusammen.
  • Sinkende Ölpreise 2026: Weniger Makrodruck, bessere Chancen für Krypto-Erholung
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Die weltweiten Ölpreise steigen stark, weil die Spannungen im Nahen Osten zunehmen, vor allem wegen des Iran und seines Atomprogramms. Der Preis für Rohöl liegt jetzt über 100 USD pro Barrel. Dieser Anstieg macht Druck auf die Weltwirtschaft und auch auf Risikoanlagen wie Bitcoin.

In diesem Zusammenhang prüfen Analysten die Verbindung zwischen Ölpreisen und dem Kryptomarkt, um Trends für 2026 vorherzusagen.

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Steigender Ölpreis: Welche Chancen sich jetzt für Bitcoin-Investoren bieten

Laut einem Bericht von CryptoQuant führen geopolitische Unsicherheiten und steigende Ölpreise oft kurzfristig zu Druck auf Risikoanlagen.

Ein plötzlicher Anstieg des Ölpreises lässt die Inflation steigen und wirkt sich direkt auf Risikoanlagen wie Bitcoin aus.

Allerdings zeigen die Daten der vergangenen Jahre: Starke Anstiege beim Ölpreis kommen oft gleichzeitig mit einer späten Phase im Bitcoin-Marktzyklus vor.

„Für eine stark schwankende und riskante Anlage wie Bitcoin ist so eine Situation ungünstig. Historisch fallen Zeiten, in denen der Ölpreis wieder stärker wird, oft mit den Endphasen des Bitcoin-Zyklus zusammen.“
— Darkfost kommentierte.

Bitcoin im Vergleich zu Brent-Rohöl. Quelle: CryptoQuant
Bitcoin im Vergleich zu Brent-Rohöl. Quelle: CryptoQuant

Auch wenn das aktuelle Umfeld nicht gut für spekulative Anlagen ist, zeigt dieser Zusammenhang einen möglichen Weg für eine kräftige Erholung des Bitcoin-Kurses, wenn sich die Ölpreise wieder beruhigen.

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Ein genauerer Blick zeigt: Analyst curb.sol hat die Rohölpreise mit der gesamten Marktkapitalisierung des Kryptomarkts verglichen und dabei ein spannendes Muster erkannt. Spitzen beim Ölpreis fallen oft mit Tiefpunkten im Kryptomarkt oder Phasen der Ansammlung zusammen. Besonders fallen drei Zeitpunkte auf:

  • Oktober 2018: Die Ölpreise waren auf einem Höchststand, während die Krypto-Marktkapitalisierung mit rund 100 Milliarden USD ihren Tiefpunkt erreichte. Danach kam ein Anstieg.
  • Juni 2022: Die Ölpreise erreichten einen weiteren Höchststand. Die Krypto-Marktkapitalisierung lag etwa bei 800 Milliarden USD und erholte sich anschließend stark.
  • März 2026: Die Ölpreise stiegen zuletzt auf etwa 113 USD pro Barrel, während die Krypto-Marktkapitalisierung aktuell bei ungefähr 2,25 Billionen USD liegt.

„Wenn das Muster so bleibt — der Ölpreis dreht sich von hier aus, der makroökonomische Druck lässt nach und Krypto startet die nächste Aufwärtsbewegung.

Ist es diesmal anders? Vielleicht. Aber der Chart ist schwer zu ignorieren.“, sagte curb.sol.

Krypto-Marktkapitalisierung versus Ölpreis. Quelle: curb.sol
Krypto-Marktkapitalisierung versus Ölpreis. Quelle: curb.sol

Diese Beobachtungen stützen sich ganz auf historische Muster. Für eine Bestätigung, dass die Ölpreise nicht weiter steigen, sind aber neue Signale vom Markt nötig.

Neue Entwicklungen stärken die Hoffnung

Kürzlich sagte Donald Trump, die Ölpreise „werden schnell fallen“, sobald die iranische Atomkrise vorbei sei. Außerdem beschrieb er den aktuellen Anstieg als „einen sehr kleinen Preis“.

Diese Aussage deutet darauf hin, dass der jetzige Ölpreisanstieg nur vorübergehend sein könnte.

Gleichzeitig gibt es zudem neue Entwicklungen, die für eine Entspannung sprechen. Die Gruppe der Sieben (G7) denkt darüber nach, 300 bis 400 Millionen Barrel Öl aus ihren gemeinsamen strategischen Reserven freizugeben, um die Ölpreise zu entlasten. Drei G7-Staaten, darunter die Vereinigten Staaten, unterstützen diese Idee bisher.

Diese Entwicklungen zeigen, dass der Druck vom Ölmarkt möglicherweise bald nachlässt.

Wenn die historische Verbindung bestehen bleibt, könnte ein schneller Rückgang der Ölpreise den makroökonomischen Druck verringern. So eine Veränderung könnte dem Kryptomarkt ermöglichen, sich zu erholen und 2026 eine neue bullische Phase zu beginnen.

Dennoch kann der Markt immer anders reagieren. Wenn diese Maßnahmen scheitern und der Konflikt sich weiter verschärft, müssen Anleger wohl länger auf eine Bodenbildung warten.

Haftungsausschluss

In Übereinstimmung mit den Richtlinien des Trust Project verpflichtet sich BeInCrypto zu einer unvoreingenommenen, transparenten Berichterstattung. Dieser Artikel zielt darauf ab, genaue und aktuelle Informationen zu liefern. Den Lesern wird jedoch empfohlen, die Fakten unabhängig zu überprüfen und einen Fachmann zu konsultieren, bevor sie auf der Grundlage dieses Inhalts Entscheidungen treffen.

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