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Wochenlanger Krieg mit Iran droht: Bitcoin-Kurs unter Druck, Gold-, Silber- und Ölpreise steigen

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Geschrieben von
Lockridge Okoth

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Redigiert von
Leonard Schellberg

19 Februar 2026 14:30 CET
  • Öl-, Gold- und Silber-Kurse steigen: Sorge vor langem Militärkonflikt zwischen USA und Iran.
  • Bitcoin- und Krypto-Kurse fallen: Anleger flüchten in sichere Häfen.
  • US-israelischer Militäraufbau: Droht wochenlanger Krieg mit Iran, falls Verhandlungen scheitern?
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Steigende geopolitische Spannungen treiben Gold und Silber deutlich nach oben und rücken beide Edelmetalle in den Fokus der Märkte. Berichte über eine mögliche Eskalation im Nahen Osten verstärken die Flucht in sichere Anlagen.

Auch die Ölpreise gehen wegen Sorgen um das Angebot nach oben. Der Bitcoin-Kurs fällt, weil Händler auf weniger risikoreiche Werte ausweichen.

Irans Militär rüstet auf: Gold-, Silber, und Öl-Kurse steigen

Neueste Geheimdienst- und Medienberichte deuten darauf hin, dass ein möglicher Konflikt kein begrenzter Schlag wäre. Vielmehr würde es, sofern er beginnt, eine breitere und wochenlange Kampagne werden, wodurch es Sorgen vor längerer Unsicherheit bei Rohstoffen, Aktien und Krypto gibt.

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Analysen von Axios zeigen, dass es immer mehr Hinweise gibt, dass ein Konflikt kurz bevorstehen könnte. Israel bereitet sich laut Berichten auf ein Szenario von „Krieg innerhalb von Tagen“ vor. Dies könnte einen „wochenlangen, umfassenden Krieg“ und eine gemeinsame US-israelische Offensive beinhalten, die größer wäre als frühere Einsätze.

Im selben Bericht steht, dass US-Truppen in der Region inzwischen „2 Flugzeugträger, 12 Kriegsschiffe, Hunderte Kampfjets und mehrere Luftabwehrsysteme“ umfassen. Zudem gab es mehr als 150 Frachtflüge, um Waffen und Munition zu liefern.

Die Ölpreise stiegen nach den Meldungen auf über 64 USD pro Barrel.

Performance Rohölpreis (WTI) Kassapreis
Performance Rohölpreis (WTI) Kassapreis. Quelle: TradingView

Weitere Kommentare beschreiben die USA ebenfalls als am Rande eines Großkonflikts. Die Kernpunkte: Die Atomverhandlungen stecken fest und das wachsende Militär in der Region erhöht das Risiko einer nahen Eskalation.

Einschätzungen zufolge könnten Angriffe innerhalb von Wochen folgen, falls die Diplomatie scheitert. Die Berater von Donald Trump führen zwar Gespräche, aber wichtige Unterschiede bleiben bestehen.

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Starker Anstieg bei Öl und Edelmetallen

Rohstoffmärkte profitieren am deutlichsten vom gestiegenen geopolitischen Risikoaufschlag.

Beobachter der Märkte berichten, dass Gold, Silber und Öl zulegen, sobald die Spannungen wachsen. Silber verzeichnete dabei einige der größten Gewinne unter den wichtigsten Anlagen.

Kursentwicklung von Bitcoin, Gold, Silber und Öl
Kursentwicklung von Bitcoin, Gold, Silber und Öl. Quelle: TradingView

„Der Edelmetallsektor hat bisher am meisten von Sorgen über US-Angriffe profitiert”, sagte Rohstoffstratege Ole Hansen. Er ergänzte, dass Gold oberhalb von 5.000 USD handelt. Silber und Platin hätten ebenfalls deutliche Gewinne gemacht.

Die Ölmärkte reagieren auch auf mögliche Störungen in der Straße von Hormus, durch die etwa ein Fünftel des weltweiten Ölangebots transportiert wird.

Schon die Annahme eines Risikos für diese Route sorgt oft für starke Kursschwankungen und verstärkt die Unsicherheit an den Energiemärkten.

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Bitcoin-Kurs fällt: Riskante Anlagen verlieren an Reiz

Während die typischen „sicheren Häfen“ steigen, gehen Kryptowerte in die andere Richtung. Bitcoin fiel unter die wichtige Unterstützung von 67.014 USD und lag zuletzt bei 66.384 USD.

Dieses Auseinanderlaufen – Bitcoin gibt nach, während Gold, Silber und Öl zulegen – zeigt den breiteren Wechsel hin zu weniger riskanten Anlagen.

Kursentwicklung von Bitcoin (BTC)
Kursentwicklung von Bitcoin (BTC). Quelle: TradingView

Das zeigt ein Muster, das sich oft bei geopolitischen Spannungen zeigt: Kapital fließt zuerst in Rohstoffe und „bargeldnahe“ Anlagen, bevor es wieder in risikoreichere Werte wie Krypto zurückkehrt.

Droht Krieg? Experten warnen vor Folgen

Trotz der Eskalation bleiben manche Experten skeptisch, dass es zu einem richtigen Krieg kommt. Der nigerianische Tech-Unternehmer Mark Essien meint unter anderem, ein langanhaltender Konflikt wäre viel komplexer als vorige Kampagnen.

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Laut Essien könnten Irans Drohnen-Fähigkeiten und mögliche Aufstände die Lage schwer lösbar machen. Zudem ist in den USA auch deutlicher Widerstand sichtbar.

„Amerikaner wollen keinen Krieg mit Iran! Sie wollen ihr Leben bezahlen können und vorankommen”, schrieb die frühere Kongressabgeordnete Marjorie Taylor Greene.

Zudem könnten sich die geopolitischen Risiken auf mehr als nur einen direkten Konflikt ausweiten. Berichte, auf die sich Militärexperten berufen, deuten darauf hin, dass China Iran möglicherweise mit Informationen und Navigation unterstützt. Das könnte das strategische Gleichgewicht in der Region schwieriger machen.

Solange die Friedensgespräche weitergehen, jedoch kaum Fortschritte zeigen, stellen sich die Märkte auf längere Unsicherheit ein. Händler rechnen immer mehr damit, dass ein möglicher Militäreinsatz stärker, länger und störender als frühere Konflikte werden könnte.

Deshalb zeigen Rohstoffe derzeit Angst, Krypto-Märkte sind vorsichtig und Anleger weltweit beobachten diplomatische Entwicklungen sehr genau.

Ob Diplomatie eine Lösung bringt oder die Spannungen weiter steigen, entscheidet vermutlich über die Richtung bei Öl und Gold sowie über den nächsten großen Trend auf den weltweiten Finanzmärkten.

Haftungsausschluss

In Übereinstimmung mit den Richtlinien des Trust Project verpflichtet sich BeInCrypto zu einer unvoreingenommenen, transparenten Berichterstattung. Dieser Artikel zielt darauf ab, genaue und aktuelle Informationen zu liefern. Den Lesern wird jedoch empfohlen, die Fakten unabhängig zu überprüfen und einen Fachmann zu konsultieren, bevor sie auf der Grundlage dieses Inhalts Entscheidungen treffen.

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