Pokern mit Tokens oder Stablecoins? CoinPoker startet Community-Umfrage

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IN KÜRZE
  • Nach ihrer ICO 2018 wurde CoinPoker der erste Pokerraum, der seine eigene Kryptowährung für die Spiele verwendet.

  • Der CHP-Token wird für derzeit nur 1,7 % seines Ausgabewertes gehandelt.

  • Durch einen Umstieg auf eine stabile Ingame-Währung und einen neues Token-Modell könnte die Plattform neue Nachfrage nach CHP schaffen.

  • promo

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Seit seiner ICO Anfang 2018 hat CoinPoker seine eigenen Tokens (CHP) für die Spiele auf der Online-Pokerplattform verwendet. Dieses Geschäftsmodell brachte einige Probleme mit sich.



Mit einer Umfrage bereitet der Pokerraum einen Umstieg auf eine stabile Ingame-Währung vor. Die CHP-Tokens sollen dabei den Zugang zu verschiedenen Vorteilen bieten.

CoinPoker (CHP) hat bisher kaum Utility

Seit der Pokerraum 2018 seine Pforten öffnete, diente CHP als Ingame-Währung. Abgesehen von dieser Funktion hatte der Token allerdings keine weiteren Anwendungsfälle. CHP hat seine angedachte Funktion als Utility-Token damit nicht wirklich erfüllt, da man ihn jederzeit gegen eine andere Kryptowährung, eine Stablecoins, oder Fiatwährung als In-Game-Währung hätte austauschen können.



In der Folge hat CHP massiv an Handelswert verloren. Sein Kurs liegt derzeit bei nur 1,7 % des Dollar-Wertes, zu dem er bei der ICO verkauft wurde. Viele Spieler bei CoinPoker halten daher nur geringe Mengen des Tokens auf der Plattform, um sich vor einem Preisverfall zu schützen.

Allzeit-Kursverlauf von CoinPoker (CHP). Quelle: CoinGecko.

Als Antwort darauf musste CoinPoker ein Abhebungslimit einführen. Aufgrund der geringen Marktkapitalisierung von gerade etwas mehr als einer Million USD – Tendenz fallend – kann die Plattform keine High Stakes Spiele anbieten.

Aus diesen Gründen befragt CoinPoker seine Spielergemeinde, ob sie den Wechsel zu einer stabilen Ingame-Währung befürworten.

Ein besseres Token-Modell ist möglich

Wenn ein Krypto-Projekt einen Utility Token ausgeben will, muss es eine konstante Nachfrage nach dem Token schaffen. Das hat CoinPoker bislang versäumt. Die Plattform hat angekündigt, ein neues Token-Modell einzuführen, falls ihre Community den Umstieg auf eine stabile Ingame-Währung absegnet.

Als Beispiel dafür nennt die Plattform ein Belohnungsmodell, wodurch die Besitzer von CHP-Tokens künftig mehr Rakeback erhalten können. Ähnliche Modelle werden oft von Krypto-Börsen eingesetzt, wobei die Token-Besitzer einen Rabatt auf ihre Handelsgebühren erhalten.

Wie es aussieht hat CoinPoker noch kein Konkretes Modell dafür in der Hinterhand, aber gerade für Pokerplattformen dürften verschiedenste innovative Möglichkeiten offenstehen, um den Besitzern von Tokens Vorteile zu bieten.

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Tobias verfügt über einen Bachelorabschluss in angewandter Informatik, sowie einen Masterabschluss in Kognitionswissenschaft mit Fokus auf kognitiver Psychologie und künstlicher Intelligenz. Während seiner Zeit als wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Universität Gent nahm er an einem Forschungsprojekt in Verbindung mit einem großen französischen Telekommunikationsanbieter teil. Hierbei erforschte er die Anwendung von Spieltheorie auf den gemeinschaftlichen Ausbau von WLAN-Netzen. Nachdem er die Universität verließ, wandte er sich dem Blockchain-Sektor zu, wo er als freier Forschungsmitarbeiter für Startup-Unternehmen arbeitet.

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