Polygon zieht um 280 Prozent an – Was steckt hinter MATIC?

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IN KÜRZE
  • Polygon ist ab sofort mittels Layer 2 Blockchain-Technologie skalierbar.

  • Wie Daten zeigen, gibt es derzeit 154 Millionen Adressen auf der Blockchain.

  • Aller großen Player, wie Aave, OpenSea oder auch Curve haben deren Plattformen bereits für MATIC kompatibel gemacht.

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Weder Ethereum noch Bitcoin. Nein, der Sieger der letzten 30 Tage lautet Polygon. Die Blockchain mit rund 4000 Transaktionen pro Sekunde bewegte sich zwischenzeitlich Richtung Ein-Dollar-Marke. Wie weit steigt der Coin noch?

Eine wahre Kursrally legte der in der Szene bekannte MATIC-Token in den letzten 30 Tagen hin. Von rund 0,30 US-Dollar ging es steil bergauf, nämlich knapp an die Ein-Dollar-Grenze. Was darauf folgte, war eine wichtige Ankündigung des Unternehmens: Polygon ist ab sofort mittels Layer 2 Blockchain-Technologie, dem sogenannten zk-Rollup, skalierbar.

Bereits vor einigen Tagen teilte ein Teammitglied auf Twitter mit, dass Polygon an einem wichtigen Feature arbeite und dieses bald der Welt präsentieren würde. Dies führte zu einem noch stärkeren Anstieg des Kurses von damals 0,75 US-Dollar auf fast einen US-Dollar.

Layer 2 Skalierungslösungen, wie das von dem Unternehmen entwickelte zk-Rollup, sollen generell für Blockchains eine Reduzierung der Kosten und Erhöhung der Transaktionen pro Sekunde liefern. Da MATIC ohnehin als beste EVM-kompatible Blockchain angesehen wird, stellt dies durchaus einen Durchbruch für die Entwickler dar.

Die Ethereum Virtual Machine (EVM) ist die Umgebung, in welcher alle Smart Contracts der Ethereum-Chain ausgeführt werden. Sie ermöglicht es, Code in ein bestimmtes Ökosystem, in diesem Fall Ethereum, einzuspeisen.

Entschließt sich ein Team deren Code in EVM zu gestalten, so kann die Blockchain jederzeit auf Ethereum übertragen werden. Applikationen können also problemlos von MATIC auf Ethereum wechseln und umgekehrt. Dazu das Unternehmen auf Twitter:

“EVM-Kompatibilität bedeutet auch, dass du jeden Smart Contract von ETH auch auf dem Polygon zk-Rollup nutzen kannst. Es ist so als würdest du Ethereum benutzen, kombiniert mit der Skalierbarkeit des zkEVM.”

Als zkEVM wird der Rollup auf dem Polygon-Netzwerk bezeichnet.

Polygon setzt ein Zeichen – Steigt der Preis der Blockchain weiter?

Wie Daten zeigen, gibt es derzeit 154 Millionen Adressen auf Polygon: Ein Versiebenfachung verglichen zum Juli 2021. Dies bedeutet zumindest in dieser Hinsicht ein Patt mit ETH – die größte Smart Contract Plattform kann “nur” gleich viele Adressen vorweisen. Diese 154 Millionen Adressen sorgen für ungefähr 350 Millionen US-Dollar an Transaktionen, täglich!

Was den DeFi-Bereich angeht, kann die Blockchain mittlerweile ein Total Value Locked (TVL) von rund 1,8 Milliarden US-Dollar aufweisen und rangiert somit auf Rang 6 aller Kryptowährungen.

Ein Bild von Defillama.com

Kein Wunder, dass die großen DeFi-Plattformen vorwiegend Polygon bevorzugen. Aller großen Player, wie Aave, OpenSea oder auch Curve haben deren Plattformen bereits für MATIC kompatibel gemacht.

Besonderen Anreiz finden die Unternehmen vor allem an die Kompatibilität mit der EVM bei gleichzeitig hoher Transaktionsgeschwindigkeit und Sicherheit.

Obwohl das Vertrauen in das Netzwerk wächst, vertrauen erst 31 Prozent aller User ihre Token dem Staking an – kaum ein Wunder wirft er gerade nur um die 2 Prozent Zinsen pro Jahr ab.

Solltest du dir MATIC kaufen?

Was für den Token spricht, ist vor allem die rasend schnelle Adaptionsrate und Projektentwicklung. Große Unternehmen wie die oben angeführten werden auch in naher Zukunft weiterhin den meisten Umsatz am NFT- oder DeFi-Markt generieren. Mit den zkEVM Rollups gibt die Chain nur noch einen weiteren Grund für Projekte auf der billigeren EVM-Chain zu programmieren.

Zudem ist der Token gerade immer noch günstig zu haben. Obwohl er in den letzten Tagen eine wahre Preisrally hinlegen konnte, befinden sich laut Analysefirma intotheblock immer noch 80 Prozent aller User in der Verlustzone. Für mutige Investoren könnte dies jetzt genau der richtige Moment sein.

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Toni begann 2017 während seines Studiums der Rechts- und Wirtschaftswissenschaften, sich für Kryptowährungen zu interessieren. Er entwickelte ein gutes Verständnis des Kryptomarktes und der Investitionsmöglichkeiten, wie ICOs und DeFi durch seine eigene Forschung und Investitionen. Ein echter Krypto-Degen mit akademischem Wissen und viel Berufserfahrung.

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