Der POWER-Token von Power Protocol ist in den letzten 24 Stunden um mehr als 90 Prozent gefallen, und hat damit alle seine Gewinne aus dem Februar 2026 wieder eingebüßt.
Dieser starke Verlust sorgt nun für Diskussionen über das Projekt, da bald eine große Token-Freischaltung bevorsteht.
Power Token steigt im Februar um das Neunfache – danach Kurseinbruch um 90 Prozent
Power Protocol ist eine Blockchain-Infrastruktur-Plattform, die sich auf Web3-Gaming und Unterhaltung konzentriert. Hier werden Spiele, Verbraucher-Apps, Studios und digitale Rechte (IP) zusammengebracht, die vom POWER-Token angetrieben wird.
Der Altcoin ist noch recht neu auf dem Markt und wurde erst am 5. Dezember 2025 gestartet. Nach einer ersten Kursrallye wurde der Token schnell schwankungsanfällig.
Dennoch gab es Anfang Februar wieder mehr Bewegung, auch wenn der Markt insgesamt weiter schwere Zeiten erlebte. Später in diesem Monat bekam die Plattform zudem 3 Millionen USD an Finanzierung von BITKRAFT Ventures.
„Power Protocol hat in einer exklusiv von BITKRAFTVC geleiteten Finanzierungsrunde neues Kapital gesammelt. Insgesamt liegt die Finanzierung damit bei 15,4 Mio. USD. Wir bauen den Wirtschaftsmotor für die nächste Generation der Krypto-Unterhaltung, mit POWER als Kern”, teilte die Plattform mit.
Im Laufe des Februars stieg der Kurs von POWER um mehr als 900 Prozent. Diese Rallye führte dazu, dass der Altcoin am 2. März sein bisheriges Allzeithoch von 2,46 USD erreichte.
Danach kam es zu einem riesigen Kurssturz. BeInCrypto Markets zeigte, dass der Token innerhalb eines Tages 90 Prozent verloren hat. Dabei erreichte er ein Tagestief von 0,15 USD – so tief war er zuletzt Ende Januar. Zum Zeitpunkt der Berichterstattung lag POWER bei 0,18 USD.
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Durch den starken Rückgang steht POWER nun ganz oben auf der Tagesverlierer-Liste von CoinGecko. Außerdem bleibt die Stimmung in der Community überwiegend negativ: 64 Prozent der Nutzer sind beim Token eher bärisch eingestellt.
CoinGecko nennt zwei Auslöser für den Kursabsturz. Erstens gab es bei Ronin-Bridge einen kurzzeitigen Stopp. Dies führte dazu, dass auf der Chain und bei zentralen Börsen (CEXs) große Preisunterschiede entstanden sind.
Zweitens verstärkte eine bevorstehende Token-Freischaltung, die für den 5. März geplant ist, die Angst vor weiterem Verkaufsdruck. Laut DropsTab-Daten macht dieser Unlock 1,2 Prozent der Gesamtmenge des Tokens aus.
Gleichzeitig sorgte der starke Absturz auch für Spekulationen in der Community. Einige Nutzer auf X äußerten sogar Rug-Pull-Vorwürfe. Andere nannten das Ganze einen „Crime Dump“.
„Crime-Coins können auch das machen, was POWER jetzt durchmacht … minus 75 Prozent an einem Tag. Was steigt, kann auch fallen”, schrieb Altcoin Sherpa auf X.
Obwohl das alles bisher nur Vermutungen sind, ist klar, dass der Kurseinbruch das Vertrauen der Anleger beeinflusst hat. Nun wird es spannend, wie sich alles rund um die Freischaltung am 5. März entwickelt. Wenn das Vertrauen weiter sinkt und viele der neu freigeschalteten Token schnell verkauft werden, könnten noch weitere Kursverluste folgen.