Pump.fun beantragt CLO in Millionenhöhe, Sammelklage läuft weiter

  • Baton Corporation sucht eine CLO für Pump.fun mit bis zu 5 Millionen USD Grundgehalt.
  • Die Plattform sieht sich nach der im Juli 2025 ausgeweiteten Sammelklage RICO-Vorwürfen gegenüber.
  • Kontroverse um den GO-Bounty-Marktplatz: Regulatorischer Druck nimmt weiter zu
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Pump.fun machte im vergangenen Jahr mehr als 500 Millionen USD Gewinn mit weniger als 100 Mitarbeitenden. Jetzt bietet das Unternehmen einer einzigen Führungsperson für Recht bis zu 5 Millionen USD Gehalt an, um dem Team beizutreten.

Mitgründer Alon Cohen veröffentlichte die Stellenausschreibung auf X. Die Gehaltsspanne zwischen 1 Million und 5 Millionen USD zählt zu den bestbezahlten Rechtspositionen in der Krypto-Branche.

Die Lücke zwischen Pump.funs Umsatz und der rechtlichen Entwicklung ist schnell gewachsen. Baton Corporation baute eine der profitabelsten Krypto-Plattformen auf Solana mit einem täglichen Volumen von mehr als 300 Millionen USD auf. Allerdings muss sich das Unternehmen mit einer Sammelklage, bundesweiten Vorwürfen wegen Erpressung, genauer Überprüfung durch Aufsichtsbehörden in drei Kontinenten sowie öffentlichem Gegenwind aufgrund seiner Bounty-Produkte auseinandersetzen.

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Co-Founder Pump.fun alon. Source: X

Die 5 Millionen USD sind lediglich das Grundgehalt. Pump.fun startete 2023 und wurde innerhalb weniger Monate zur führenden Memecoin-Launch-Plattform auf Solana. Das Geschäftsmodell, bei dem jeder Token für eine feste Gebühr erstellt und gehandelt werden kann, machte ein kleines Team zu einer der profitabelsten Operationen im Krypto-Sektor. Genau dieses Modell steht nun im Zentrum einer bundesweiten Klage.

Klage und Kontroversen erhöhen den Druck

Pump.fun sieht sich seit Anfang 2025 einer Sammelklage vor einem Bundesgericht in New York gegenüber. Die Klage wurde um die RICO-Vorwürfe (Racketeer Influenced and Corrupt Organizations Act) erweitert, wobei die Kläger die Plattform als „illegales digitales Casino” beschreiben. Die Klage nennt nun auch weitere Personen aus dem breiteren Solana-Ökosystem und fordert Schadensersatz, dreifachen Schadenersatz sowie ein dauerhaftes Verbot.

Pump.fun Bounty-Marktplatz sorgt für weiteren Druck

Die Klage ist nicht der einzige Druckfaktor. Gleichzeitig gab es Kritik an Pump.funs GO Bounty-Marktplatz, auf dem Nutzer für öffentliche Aktionen bezahlt wurden, darunter auch extreme Körpermodifikationen.

Eine Episode betraf eine Bounty für ein Stirntattoo, bei der der Name eines Memecoins falsch geschrieben wurde. Zudem gibt es Beschwerden von Token-Erstellern wegen mutmaßlicher Einschüchterung. Zusammengenommen lieferten diese Vorkommnisse den Aufsichtsbehörden und Klägern zusätzliche Argumente, dass die Plattform ohne ausreichenden Nutzerschutz arbeitet.

Die oder der neue CLO wird alles gleichzeitig übernehmen, denn Gerichtsverfahren, Regulierung und öffentliche Aufmerksamkeit laufen parallel. Daher spiegelt das Grundgehalt von 5 Millionen USD wider, was es heute kostet, eine rechtliche Strategie für eine Plattform zu entwickeln, die in mehreren Ländern genau beobachtet wird.


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Haftungsausschluss

Dieser Artikel zielt darauf ab, genaue und aktuelle Informationen zu liefern. Den Lesern wird jedoch empfohlen, die Fakten unabhängig zu überprüfen und einen Fachmann zu konsultieren, bevor sie auf der Grundlage dieses Inhalts Entscheidungen treffen.

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