Pump.fun hat letzte Woche „GO” vorgestellt, einen Bounty-Marktplatz, auf dem Nutzer anderen Menschen Krypto zahlen können, damit sie fast alles tun. In nur wenigen Tagen entwickelte sich aus einer dieser Aufgaben ein ungewöhnlicher Streit um ein Stirntattoo, einen falsch geschriebenen Memecoin-Ticker und eine blockierte Auszahlung von 40 SOL.
Arivu, ein Mann aus Tamil Nadu in Indien, ließ sich den Ticker genau so stechen, wie er im Bounty-Aufruf stand. Erst danach erfuhr er, dass der Beitrag einen Schreibfehler enthielt.
Der Fehler hätte ihn fast die Belohnung gekostet. Doch Solana-Trader starteten einen Token mit seinem Namen und verwandelten die abgelehnte Auszahlung in einen Ertrag im fünfstelligen Bereich.
Stirntattoo-Bounty löst Streit um Rechtschreibung aus
Pump.fun eröffnete den GO-Marktplatz am 4. Juni, und die Plattform sorgte sofort für Kritik wegen extremen Angeboten.
Eine Bounty bot 40 SOL für jede Person, die bereit war, sich „$boutywork” auf die Stirn zu tätowieren.
Arivu nahm die Herausforderung an. Er filmte den gesamten Vorgang in einem lokalen Tattoostudio, einschließlich sichtbarer Blutung, und reichte das Video am 6. Juni als Beweis ein.
Die Auszahlung kam jedoch ins Stocken. Kritiker sagten, das Angebot enthalte einen Schreibfehler und gemeint sei der Ticker „$Bountywork” mit „n”.
Arivu entgegnete, dass er den Text aus dem Bounty-Aufruf exakt gestochen habe.
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Trader verwandeln den Tippfehler in einen Token
Anstatt auf eine Entscheidung zu warten, brachten Solana-Trader BOUTYWORK auf Pump.fun heraus, mit Arivus Selfie als Logo. Der Coin erreichte innerhalb weniger Stunden eine Marktkapitalisierung von 373.000 USD.
Die Creator-Gebühren für Arivu beliefen sich auf etwa 15.000 USD, mit geschätztem Gesamtgewinn von rund 17.500 USD, während die nicht ausgezahlte Bounty etwa 2.585 USD Wert hat, bei einem SOL-Kurs von 64,62 USD.
Der Vorfall verstärkt die Diskussion um Moderation, die mit Pump.funs Wechsel zu Utility-Token aufgekommen ist. Zudem steht die Plattform unter Beobachtung bezüglich der Bewertung von PUMP und führt eine 350 Millionen USD-Buyback-Kampagne durch.
Ob die ursprüngliche Bounty von 40 SOL doch noch ausgezahlt wird, hängt nun von den Moderatoren bei Pump.fun ab. Ihre Entscheidung zum Schreibfehler könnte als Vorlage für alle künftigen Streitfälle bei GO dienen.









