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Neues Pump.Fun-Update behebt gravierenden Fehler beim Memecoin-Handel

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Geschrieben von
Mohammad Shahid

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Redigiert von
Leonard Schellberg

26 März 2026 12:30 CET
  • Neues Pump.Fun-Update beschränkt Creator-Gebühren, mehr Transparenz.
  • Kernprobleme bleiben: Token-Überschuss, Insider-Vorteile, Verluste durch zu geringe Liquidität.
  • Die meisten Pump.fun-Trader erzielen Verluste oder minimale Gewinne, hohe Erträge bleiben wenigen Wallets vorbehalten.
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Neue, auf X kursierende On-Chain-Daten zeigen, dass über 95 % der Pump.Fun-Nutzer beim Handel mit Memecoins Geld verloren haben. Viele Analysten sind der Ansicht, dass dieses zunehmend glücksspielartige Szenario letztlich eine Altcoin-Saison im vergangenen Bullenmarkt verhindert hat.

Gleichzeitig hat Pump.Fun eine neue Beschränkung für Creator-Gebühren eingeführt, um die Handelsbedingungen auf der Launchpad-Plattform zu verbessern.

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Obwohl die Behauptungen in den sozialen Medien die Daten übertreiben, bleibt das grundlegende Bild dennoch negativ. Frühere Berichte zeigen, dass mindestens 50,6 % der Wallets, die mit Pump.Fun-gelaunchten Token gehandelt haben, Verluste verzeichneten.

Nur zwei Wallets haben mehr als 1 Million USD verdient.

Pump.fun Update soll Manipulation eindämmen

Vor diesem Hintergrund hat Pump.Fun-Mitgründer Alon ein Protokoll-Update angekündigt, um Manipulationen zu verringern. Die Änderung richtet sich gegen zwei Muster: „Vamping” und „Griefing”.

Vamping bedeutet in einfachen Worten, aus einer Community Wert zu ziehen, zum Beispiel indem Token bei steigender Nachfrage verkauft werden. Griefing beschreibt Handlungen, die Trader stören oder schädigen, darunter plötzliche Änderungen, die das Vertrauen brechen.

Das Update begrenzt nun, wie Token-Ersteller mit den Gebühren umgehen dürfen.

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Bisher konnten Ersteller auf Pump.fun die Einkünfte aus Gebühren jederzeit umleiten, auch nachdem ein Token an Popularität gewonnen hatte. Dadurch kam es zu Fällen, in denen Gebühren mitten im Zyklus geändert wurden, was zu Kritik und Ausverkäufen führte.

Nun haben Ersteller nur noch eine Möglichkeit, die Verteilung der Gebühren zu ändern. Danach bleibt die Einstellung dauerhaft bestehen, außer es wird ein aufwendigerer Governance-Prozess genutzt.

Bereits existierende Token wurden ebenfalls an diese neuen Vorgaben angepasst.

Die Änderung erhöht die Transparenz und verringert eine Form von Manipulation durch Ersteller.

Allerdings werden die grundlegenden Ursachen der Verluste nicht behoben. Der Überschuss an Token, der Vorsprung von Insidern sowie das schnelle Abziehen von Liquidität bleiben bestehen.

Daher könnte das Vertrauen am Rand verbessert werden, doch die allgemeine Marktstruktur begünstigt weiterhin eine kleine Minderheit von Gewinnern gegenüber der Mehrheit der Teilnehmer.

Haftungsausschluss

In Übereinstimmung mit den Richtlinien des Trust Project verpflichtet sich BeInCrypto zu einer unvoreingenommenen, transparenten Berichterstattung. Dieser Artikel zielt darauf ab, genaue und aktuelle Informationen zu liefern. Den Lesern wird jedoch empfohlen, die Fakten unabhängig zu überprüfen und einen Fachmann zu konsultieren, bevor sie auf der Grundlage dieses Inhalts Entscheidungen treffen.

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