Pusht Binance sich mit Fake-Twitter Profilen?

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IN KÜRZE
  • Pusht Binance sich selbst mit Fake Profilen auf Twitter?

  • Binance auf dem Weg zur Krypto-Monopolstellung.

  • Larry Cermak hat einige ungeklärte Fragen an Binance.

  • promo

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Das Trust Project ist ein internationales Konsortium von Nachrichtenorganisationen, die Standards für Transparenz entwickeln.

Lerry Cermark ist der Direktor für Forschung beim Online Magazin The Block. Nun äußert Cermark die Vermutung, dass die internationale Kryptowährungsbörse Binance sich möglicherweise versucht durch Fake-Twitter Accounts einen Vorteil zu verschaffen. Heiße Luft oder begründeter Verdacht?



Binance hat sich mittlerweile zur weltweit größten Kryptowährung-Börse entwickelt. Aber die Monopolstellung in diesem Bereich reicht Binance nicht. Deswegen sieht sich das Unternehmen zunehmen auch in anderen krypto-affinene Wirtschaftsbereichen um, um diese Marktmacht weiter auszubauen. Die Krypto-Börse dringt ins Mining Business ein, während der CEO, Changpenz Zhao sich zum Twitter-Liebling mausert. Hier tweetet er über die neusten Produkte, die Erweiterung der Dienstleistungen und unternehmerischen Veränderungen. Ist Binance auf dem Weg sich nach ganz eigenen Regeln zum Superunternehmen zu entwickeln?

Ein Bild von beincrypto.com.

Larry Cermak startet einen Binance-Shitstorm

Nicht nur soll Binance sich selbst durch Fake-Twitter Profile mehr Publicity verschaffen, auch sollen laut @CluelessTulips die Bilder von zumindest einem dieser Accounts gestohlen sein. Am 8. Juni postete Cermak auf Twitter den Stoff für den Start einer interessanten Kontroverse:



„Binance erstellt nun wahrscheinlich gefälschte Profile. Dies wurde von einem neuen Konto gepostet, fast keine Follower, drei Tweets, die unmittelbar nach der Veröffentlichung von CZ Minuten lang erneut getwittert wurden. Prahlerei über eine weniger fremdfinanzierte Marke, die nicht langfristig gehalten werden soll, weil sie etwas besser abschneidet.“

In einem Folgetweet geht es mit den Vorwürfen munter weiter:

„All das, während CZ jetzt nur noch Leuten, denen er folgt, erlaubt, auf seinen Tweets zu gedenken, was eine schöne Isolation schafft. Sie kommentieren etwas, das ihm nicht gefällt? Unfollow. Für wie dumm halten sie die Menschen?“

„Auf OKEx und Huobi passiert die gleiche Scheiße!“

Larry Cermark ist mit seinen Ausführungen längst nicht fertig. Denn der Krypto-Liebhaber nimmt auch noch gleich zwei andere Kryptowährung-Börsen mit ins Visier: OKEx und Huobi. Laut Cermark nutzen auch diese Unternehmen gefakte Profile, um sich nach ganz oben zu twittern. Problematisch zeigt sich hier, dass der Krypto-Markt weit weg von einer Regulierung ist. Somit sind die Chancen für Marktmanipulationen wesentlich höher als auf dem traditionellen Finanzmarkt. Entsprechend häufen sich die Hinweise auf künstlich aufgepumptes Handelsvolumen an vielen Stellen.

Es lässt sich schwer beweisen, ob Binance tatsächlich  mit gezinkten Karten spielt. Doch klar ist, dass es für einen Global Player wie Binance deutlich einfacher ist Macht in einem unregulierten Markt auszuüben. Aber ganz ohne Kritik von außen funktioniert das nicht, wie man an der vielfach kritisierten Übernahme der Analyseplattform CoinMarketCap gesehen hat.

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Alex hat ihren Bachelor in Orient- und Asienwissenschaften an der Friedrich-Wilhelms Universität Bonn absolviert, danach Deutsch als Fremdsprache am Goethe Institut studiert und ihren Master in Arabistik an der Freien Universität Berlin absolviert. Seit 2017 ist sie als Krypto-Journalistin tätig.

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