Der XRP-Kurs hat sich in den letzten Tagen schwergetan, sich zu erholen. Das sorgt für Sorgen, dass sich der Bärenmarkt von 2021/2022 wiederholt.
Obwohl die Schwäche andauert, gibt es eine neue Entwicklung rund um Ripple-CEO Brad Garlinghouse, die die Stimmung verändern könnte.
SponsoredXRP: Wiederholt sich die Geschichte diesmal nicht?
Brad Garlinghouse ist jetzt Teil des Innovationsausschusses der Commodity Futures Trading Commission. Diese Ernennung ist ein wichtiger Schritt für Ripple und sein allgemeines Ökosystem. Denn die Behörde, die Ripple fast fünf Jahre lang herausgefordert hat, sucht nun nach Meinungen aus der Branche.
Für XRP-Unterstützer zeigt das, dass sich die Regulierung langsam normalisiert. Die Zusammenarbeit mit der CFTC kann Ripples Glaubwürdigkeit in US-Politik-Gesprächen stärken. Ein gutes Gesprächsklima könnte die Unsicherheit abbauen und den langanhaltenden rechtlichen Druck, der bisher auf dem Kurs lag, reduzieren.
Daten zu realisierten Gewinnen und Verlusten zeigen aktuell einen Anstieg bei Verkäufen. Einige vergleichen diese Entwicklung mit den frühen Zeichen vor dem Bärenmarkt 2022. Damals dauerte die starke Verkaufsphase aber fast vier Monate. Jetzt ist das aktuelle Verkaufsniveau nicht so lang und nicht so stark, daher ist ein langer Abwärtstrend für XRP weniger wahrscheinlich.
Verkäufe gibt es, doch sie sind kein Grund zur Sorge
Daten zu Börsensalden zeigen, dass der Verkaufsdruck aktuell im Rahmen bleibt. Circa 100 Millionen XRP wurden in den letzten zehn Tagen auf Börsen bewegt, was etwa 130 Millionen USD entspricht. Das ist zwar beachtlich, aber kein Zeichen für Panik.
Im November 2025 wurden 130 MIllionen Coins innerhalb von 72 Stunden verkauft. Damals war unter den Haltern deutlich mehr Eile zu spüren. Im Vergleich dazu verlaufen die aktuellen Verkäufe kontrollierter und weniger heftig.
Ein moderater Verkauf zusammen mit positiven Nachrichten aus der Regulierung könnten die Stimmung stabilisieren. Wenn die Verkaufswelle nicht stärker wird, könnte XRP das Angebot aufnehmen, ohne dass der Kurs stark einbricht. Die Marktteilnehmenden schauen daher genau auf die Daten aus der Kette.
Sponsored SponsoredXRP: Jetzt besteht Chancen auf Erholung
Die Liquidations-Heatmap zeigt aktuell wenige Hürden für eine Erholung. Die nächste große Widerstandszone für XRP liegt zwischen 1,78 und 1,80 USD. In diesem Bereich könnten manche Gewinne mitnehmen, es ist aber kein direktes Hindernis im Trend.
Es gibt unter dem aktuellen Level keine dichten Liquidationszonen. Dadurch sinkt kurzfristig das Risiko für starke Verkaufsketten. Sollte der Schwung zunehmen, könnte der Kurs weiter steigen, bevor er auf eine Zone mit hohem Angebot trifft. Diese Lage erlaubt einen vorsichtig positiven Ausblick.
XRP-Kurs muss jetzt deutlich steigen
XRP liegt bei 1,35 USD und fällt unter die Unterstützung bei 1,36 USD. Die nächste wichtige Unterstützung gibt es bei 1,27 USD, das ist etwa die 23,6-Prozent-Fibonacci-Marke. Trotz der aktuellen Schwäche gibt es mit Blick auf das Gesamtbild ein ausgeglichenes Risiko.
Die Berufung von Garlinghouse bei der CFTC könnte das Vertrauen der Anleger verbessern. Sollte XRP die 1,51 USD zurückerobern, könnte das eine Erholungsrallye auslösen. Sollte sich die Stärke dort halten, ist ein Anstieg bis in die Angebotszone über 1,76 USD möglich.
Fällt der Kurs jedoch unter 1,27 USD, dreht sich die Lage klar ins Negative. Dann könnte es zu Panikverkäufen kommen, falls die Unterstützung nicht hält. Ein Rutsch auf 1,11 USD würde den bullischen Ausblick zerstören und die aktuelle Korrekturphase verlängern.