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Ripple (XRP): Top 5 Momente des Jahres 2022

3 min
Von Nicholas Pongratz
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IN KÜRZE

  • Dieses Jahr konnte Ripple einige Erfolge für sich verbuchen.
  • Das Unternehmen nahm 4.000 NFT-Künstler auf, sah eine zunehmende Adoption seines XRP Tokens und expandierte außerhalb der USA.
  • Außerdem gelang es dem Unternehmen, wichtige Dokumente für das Verfahren gegen die SEC zu sichern.
  • promo

Während der Großteil der Kryptobranche 2022 vor echten Herausforderungen stand, schienen die Entwicklungen für Ripple Labs und deren Geschäftsführer Brad Garlinghouse durchweg positiver Natur.

Nachdem das Unternehmen im Dezember 2020 von der Securities and Exchange Commission (SEC) verklagt wurde, sah es sich im folgenden Jahr mit wachsenden Schwierigkeiten konfrontiert. Dieses Jahr hingegen konnte es gleich mehrere Erfolge verzeichnen. Hier sind die Top 5 Kryptogewinne für das Unternehmen und CEO Brad Garlinghouse.

Ripple nimmt 4.000 NFT-Künstler über den Creator Fund auf

Letztes Jahr legte das Unternehmen einen Entwicklerfonds in Höhe von 250 Millionen US-Dollar auf, um die Anwendungsfälle für NFTs auf seinem Ledger auszubauen. So hieß es seitens des Unternehmens, der Fonds würde gezielte Unterstützung für Entwickler, Marken und Marktplätze bieten, um NFTs auf dem XRPL zu entwickeln.

Angeblich zählte das Projekt bereits im März dieses Jahres rund 4.000 Künstler, Musiker, Spieldesigner und Kreative. Dazu gehören auch Autor und Produzent Justin Bua, Filmemacher Steven Sebring und xPunks, um nur einige Namen zu nennen. 

Ferner trugen Marktplätze und Kreativagenturen, wie NFT PRO, Ethernal Labs und onXRP dazu bei, das NFT-Erlebnis auf XRPL für die Nutzer zu optimieren. CEO und Gründer von Ethernal Labs, Nick Rose, meinte:

“Diese Partnerschaft ermöglicht es uns, das Web-3-Ökosystem zu stärken, indem wir Pionierarbeit im Bereich der Cross-Chain Interoperabilität leisten und NFTs sowie andere digitale Assets der breiten Masse zugänglich machen.”

Ripple NFTs
Ein Bild von BeInCrypto.com

Hinman Dokumente veröffentlicht

Im Oktober errang Ripple einen wichtigen Sieg hinsichtlich des laufenden Verfahrens mit der SEC. So zwang das Gericht die SEC endlich Dokumente herauszugeben, die das Kryptounternehmen bereits sechs Mal angefordert hatte. Die sogenannten Hinman-Dokumente enthüllen die Kommentare der SEC zu einer Rede des ehemaligen Direktors der Corporate Finance Division, William Hinman

Wie Hinman in der Rede erläutert, habe er Ethereum früher als Wertpapier betrachtet. Jedoch brachte ihn sein späteres Verständnis der Blockchain-basierten Transaktionen zu einer anderen Überzeugung. Demnach stellen aktuelle Angebote und Verkäufe von Ether keine Wertpapiertransaktionen dar.

Das Team um Garlinghouse hatte sich um die Freigabe dieser Informationen bemüht, zumal diese in den Augen des Unternehmens zeigen, dass sich die SEC der Ansicht von Hinman bewusst ist. Da der XRP Token eine ähnliche Funktionsweise vergleichbar zu Ethereum aufweist, möchte das Blockchain-Unternehmen diese Aussage als Argument gegen die Einstufung seines Tokens als Wertpapier nutzen.

Ripple General Counsel Stuart Alderoty kündigte die Entwicklung am 20. Oktober auf Twitter an. Garlinghouse teilte den Tweet später und ermahnte die SEC für ihre Schändlichkeit in diesem Prozess. 

Minderheitsbeteiligung an XRP

Im Marktbericht für das dritte Quartal teilte Ripple das Erreichen eines wichtigen Meilensteins mit. Demzufolge liege die Anzahl der von dem Unternehmen gehaltenen XRP Token bei unter 50 Milliarden und belaufe sich damit auf weniger als die Hälfte des gesamten ausstehenden Angebots von 100 Milliarden. Somit konnten auch die Bedenken über eine Überzentralisierung des Vermögenswertes zerstreut werden.

Ferner hob Garlinghouse die Abflüsse aus den XRP Wallets als Zeichen dafür hervor, dass die Kunden einen größeren Nutzen aus dem XRP Ledger ziehen. Allerdings belief sich der Gesamtumsatz des Unternehmens im dritten Quartal auf lediglich 310,68 Millionen US-Dollar, gegenüber 408,90 Millionen US-Dollar im vorherigen Quartal.

Globales Wachstum und europäische Expansion

Da der Rechtsstreit mit der SEC die Operationen von Ripple in den Vereinigten Staaten effektiv lahmlegte, war das Unternehmen dazu gezwungen, ins Ausland zu expandieren. Folglich stammten in diesem Jahr die meisten Kunden und Einnahmen aus anderen Ländern als den USA. So meinte Garlingshouse:

“Außerhalb der USA wachsen wir sprunghaft. Ganze 95 % unserer Kunden befinden sich im Ausland.”

In dem Bestreben, auf die europäischen Märkte zu expandieren, gab das Unternehmen bekannt, in Irland eine Lizenz als Virtual Asset Service Provider (VASP) zu beantragen. Dadurch könnte das Unternehmen seine Dienste in ganz Europa unter der MiCA-Gesetzgebung anbieten.

Abschließende Gerichtseinreichungen

Die wichtigste Entwicklung für das Unternehmen wäre jedoch der erfolgreiche Abschluss des Rechtsstreits mit der SEC. Da beide Parteien ihre letzten Gerichtsdokumente für dieses Jahr bereits einreichten, könnte der Fall in der ersten Hälfte des nächsten Jahres Geschichte sein.

Kurz nach der Veröffentlichung der Hinman-Dokumente stellten beide Parteien getrennte Anträge auf ein summarisches Urteil. Sollte diesem stattgegeben werden, so entscheidet ein Richter ohne Verhandlung über den Fall.

Beide Parteien beantragten im Verfahren den Antrag der jeweils anderen Partei abzulehnen. Wie die SEC erklärte, sollte der Antrag von Ripple abgelehnt werden, da es unbestrittene Beweise für den illegalen Verkauf nicht registrierter Wertpapiere gebe. Garlinghouses Team behauptet hingegen, die SEC hätte keine rechtliche Grundlage, um ein Klassifizierung von XRP als Wertpapier vorzunehmen.

Diesen Monat reichte Ripple eine Antwort auf den Einspruch der Kommission gegen den Urteilsantrag ein. Laut Alderoty sei dies die letzte Einreichung des Unternehmens im laufenden Verfahren.

Garlinghouse wiederum gratulierte seinem Team:

“Ripple war stark und hielt dem Ansturm der SEC stand.”

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