Robert Kiyosaki hat in einem aktuellen, sehr symbolischen Beitrag seine eigene Entwicklung mit den Vorhersagen seines Mentors und mit der Zukunft von Bitcoin und künstlicher Intelligenz verknüpft.
Der Autor von „Rich Dad Poor Dad” sieht Veränderung sowohl als technologisches als auch als persönliches Thema.
Der Mentor an seinem Wendepunkt
Ein Futurist ist eine Person, die sich darauf konzentriert, langfristige technologische und gesellschaftliche Entwicklungen vorherzusehen. Kiyosaki hat drei Sommer lang bei R. Buckminster Fuller gelernt, einem der einflussreichsten des vergangenen Jahrhunderts.
Fuller war Architekt, Systemtheoretiker und Erfinder, am bekanntesten für die geodätische Kuppel. Sein Ansatz bestand darin, mit weniger Ressourcen mehr zu erreichen, unter anderem im Bereich Wohnen und globale Verteilung von Ressourcen.
Kiyosaki begegnete ihm, nachdem er einige Jahre im Rock-Merchandising tätig war. Das Geschäft war zwar rentabel, doch der Autor beschreibt, dass ihm ein tieferer Sinn jenseits der Einnahmen fehlte.
Diese Sommer veränderten seine Richtung komplett. Er nennt Fuller das freundliche Genie des Planeten und sieht seinen eigenen Wendepunkt in dieser Zeit.
Die wichtigste Idee war eher philosophisch als finanziell. Fuller glaubte, dass niemand sich selbst gehöre, sondern dem Universum, und dass man seine Bestimmung findet, indem man sein Leben dem Wohl anderer widmet.
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Dieses Prinzip prägte alles danach. Kiyosaki verbrachte die folgenden Jahrzehnte damit, Millionen Menschen finanzielle Freiheit näherzubringen und sieht Bildung als seinen Dienst an der Gesellschaft.
Nach Angaben von Kiyosaki hat Fuller auch Umbrüche vorhergesehen, wie sie heute durch Bitcoin und künstliche Intelligenz entstehen. Der Futurist vertrat die Ansicht, dass immer schnellere Innovationen die Art und Weise verändern, wie Gesellschaften Wohlstand und Arbeit organisieren.
Ob Fuller diese Technologien tatsächlich im Blick hatte, lässt sich nicht belegen. Er starb 1983, also Jahrzehnte bevor Bitcoin entstand. Die Verbindung bleibt daher Kiyosakis Deutung und keine dokumentierte Vorhersage.
Was Robert Kiyosaki zu Bitcoin und KI sagt
Aktuelle Entwicklungen verleihen seiner Aussage zusätzliche Bedeutung. Bitcoin notiert bei etwa 62.773 USD, ungefähr 50% unter dem Rekordhoch von über 126.000 USD, das im Oktober 2025 laut BeInCrypto-Daten erreicht wurde.
Der Autor hält dennoch an seiner Position fest. Er sieht den Vermögenswert als Absicherung gegen Geldschöpfung und US-Schulden und ist bereits seit 2012 investiert. Seine Prognosen bleiben ehrgeizig. Kiyosaki erwartet Kurse bis 750.000 USD nach einem sogenannten finanziellen Reset.
Künstliche Intelligenz bildet das zweite Standbein seiner Argumentation. Massive Investitionen in Infrastruktur sorgen für Wachstum, schaffen außergewöhnlichen Reichtum und können alltägliche Jobs ersetzen.
Er urteilt darüber deutlich. Wer wie ein Angestellter denkt, wird durch KI ersetzt, während unternehmerisches Denken dabei hilft, sie zu nutzen.
Manche Analysten sehen einen Zusammenhang zwischen beiden Themen. Schnellere Wohlstandsschaffung und mögliche Kreditrisiken durch Datenzentrums-Schulden könnten Kapital in knappe Vermögenswerte lenken.
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Solche Prognosen sind jedoch mit Vorsicht zu betrachten. Es handelt sich um Annahmen zu künftigen Zusammenhängen und nicht um belegte Beziehungen zwischen KI-Ausgaben und Bitcoin-Kursen.
Die von Kiyosaki beschriebene Transformation betrifft weit mehr als nur den Finanzbereich. Seine Argumentation zielt darauf ab, im Dienst an anderen einen Sinn zu finden, und zwar gerade angesichts massiver technologischer Veränderungen.









