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Philippinen rufen als erstes Land nationalen Energie-Notstand wegen Iran-Krieg aus

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Geschrieben von
Kamina Bashir

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Redigiert von
Phil Haunhorst

25 März 2026 12:00 CET
  • Philippinen rufen angesichts Iran-Krieg nationalen Energie-Notstand aus
  • Slowenien rationiert als erstes EU-Land Kraftstoff
  • IEA fordert Länder auf, Ölnachfrage zu senken
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Die Schließung der Straße von Hormus hat in mehreren Kontinenten zu Engpässen bei der Energieversorgung geführt. Unter anderem haben die Philippinen, Bangladesch, Pakistan und Slowenien Maßnahmen ergriffen, um Kraftstoff zu sparen.

Der Konflikt zwischen den Vereinigten Staaten, Israel und Iran, der am 28. Februar begonnen hat, hat etwa 20 % des globalen, per Schiff transportierten Ölangebots gestört. Dadurch nehmen die Sorgen um die weltweite Energieversorgung zu.

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Philippinen verhängen erstmals nationalen Energie-Notstand

Der Präsident der Philippinen, Ferdinand Marcos Jr., hat wegen der Kraftstoffversorgung des Landes einen nationalen Energie-Notstand erklärt. Die Philippinen importieren etwa 98 % ihres Öls aus dem Golf. Die Volkswirtschaft gehört damit zu den anfälligsten Ländern Asiens.

„Ein nationaler Energie-Notstand wird hiermit angesichts des anhaltenden Konflikts im Nahen Osten und der daraus resultierenden akuten Gefahr für die Verfügbarkeit und Stabilität der Energieversorgung im Land erklärt”, heißt es in der Executive Order.

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Weltweite Sparmaßnahmen weiten sich aus

Die Krise betrifft nicht nur die Philippinen. Bangladesch schloss Anfang März alle staatlichen und privaten Hochschulen, damit weniger Strom und Kraftstoff verbraucht werden. Zudem wurden die Preise für Flugbenzin angehoben.

Pakistan wechselte für Staatsbedienstete zu einer verkürzten Vier-Tage-Arbeitswoche und schloss Schulen und Hochschulen für zwei Wochen. In Vietnam forderte das Handelsministerium Unternehmen auf, wenn möglich auf Arbeiten im Homeoffice umzustellen.

Indiens Premierminister Narendra Modi warnte zudem, dass der Konflikt Herausforderungen für das Land mit sich bringt.

„Der Krieg in Westasien hat uns alle betroffen. Ich möchte die Haltung der Regierung zu diesem Krieg vor dem Parlament und dem Volk von Indien darstellen. Dieser Krieg dauert nun seit über drei Wochen an. Der Krieg hat eine ernste Energiekrise auf der Welt ausgelöst. Auch für Indien ist diese Lage besorgniserregend. Der Krieg wirkt sich auch auf unsere Handelswege aus. Dadurch ist die Versorgung mit Benzin, Diesel, Gas und Düngemitteln beeinträchtigt”, sagte er.

In Europa war Slowenien das erste EU-Mitglied, das Kraftstoff rationierte. Privatpersonen dürfen jetzt maximal 50 Liter Kraftstoff pro Tag kaufen, Unternehmen und Landwirte erhalten bis zu 200 Liter.

Falls der Krieg weiter anhält, könnte der Druck auf importabhängige Volkswirtschaften in den kommenden Wochen steigen.

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