Die US-Börsenaufsicht SEC hat ihren Streit mit dem Tron-Gründer Justin Sun beigelegt. Rainberry Inc., eine der mit Sun verbundenen Firmen, zahlt eine Strafe in Höhe von zehn Millionen USD.
Mit dem Vergleich endet ein drei Jahre dauernder Rechtsstreit. Die SEC hatte Sun und den beteiligten Firmen vorgeworfen, nicht registrierte Krypto-Wertpapiere an US-Anleger verkauft zu haben.
Warum das wichtig ist:
- Laut Vergleich darf Rainberry dauerhaft nicht mehr gegen Abschnitt 17(a)(3) des Securities Act verstoßen.
- Außerdem werden die restlichen Vorwürfe gegen Rainberry endgültig fallen gelassen. Das bedeutet, dass diese Anklagen nicht erneut erhoben werden dürfen.
- Durch die Einigung wird ein großer regulatorischer Unsicherheitsfaktor beim Handel von Tron (TRX) und BitTorrent (BTT) auf US-Märkten beseitigt.
Die Details:
- Justin Sun ist der Gründer des Tron-Blockchain-Netzwerks. Die SEC hatte Sun und drei verbundene Unternehmen, Tron Foundation Limited, BitTorrent Foundation Ltd. und Rainberry Inc. (früher BitTorrent), angeklagt.
- In einem Schreiben an ein Bundesgericht in Manhattan beantragte die SEC nun, die Vorwürfe gegen Sun, die Tron Foundation und die BitTorrent Foundation fallen zu lassen. Die Einigung muss allerdings noch von der Bundesrichterin oder dem Bundesrichter bestätigt werden.
- Sun hat die Einigung auch auf X bestätigt. Er betonte, dass er mit der SEC gerne an künftigen Regelungen und Empfehlungen für die Kryptobranche zusammenarbeiten möchte.
- Die SEC hatte die Klage im März 2023 eingereicht. Es ging um den angeblich nicht registrierten Verkauf der Tron (TRX) und BitTorrent (BTT) Token.
Das große Ganze:
- Inzwischen hat die SEC zahlreiche Kryptoverfahren zurückgenommen, darunter auch gegen Kraken und Coinbase.
- Im Februar 2025 berichtete BeInCrypto, dass beide Seiten bereits an einer Einigung arbeiteten.