Solv Protocol wurde in einem seiner BRO-Vaults Opfer eines Angriffs. Dabei entstanden Verluste in Höhe von etwa 2,7 Millionen USD (38,0474 SolvBTC).
Solv Protocol ist eine DeFi-Plattform, die sich auf Bitcoin (BTC)-Renditeprodukte spezialisiert hat. Das Protokoll betonte, dass der Angriff nur einen begrenzten Umfang hatte und lediglich eine kleine Anzahl von Nutzern betroffen war.
Warum das wichtig ist:
- Solv hat zugesichert, die Verluste für die betroffenen Nutzer zu übernehmen.
- Das Protokoll bittet zudem den Angreifer, die gestohlenen Gelder zurückzugeben. Es wird eine White-Hat-Belohnung von 10 Prozent angeboten.
- Der Token des Protokolls, SOLV, blieb von dem Vorfall unberührt.
- Daten von BeInCrypto Markets zeigen sogar, dass der Token in den vergangenen 24 Stunden um rund zwei Prozent gestiegen ist. Dies entspricht der allgemeinen Markterholung.
Die Details:
- Solv Protocol hat den Angriff öffentlich bestätigt und erklärt, dass alle anderen Vaults und Nutzergelder unbeschädigt sind.
- Das Team erklärte, dass weniger als zehn Nutzer betroffen sind.
- Solv teilte auch mit, dass sie gemeinsam mit führenden Sicherheitsfirmen an der Aufklärung arbeiten und Maßnahmen umgesetzt wurden, um künftige Vorfälle zu verhindern.
- Laut dem automatisierten Bot von Decurity nutzte der Angreifer eine doppelte Prägung (Double-Minting) im ‘BitcoinReserveOffering’-Contract insgesamt 22 Mal aus. Dabei wandelte er 135 BRO in 567 Millionen BRO um. Anschließend tauschte er diese in etwa 38 SolvBTC.
Das große Bild:
- Der aktuelle Angriff reiht sich in eine Vielzahl von Vorfällen ein, da Krypto-Firmen immer häufiger von Cyberkriminellen ins Visier genommen werden.
- Chainalysis berichtete, dass das Volumen illegaler Krypto-Transaktionen im Jahr 2025 auf 154 Milliarden USD gestiegen ist. Dies ist laut Angaben der höchste Wert bisher.