SpaceX hat einen vertraulichen Entwurf für eine Börsenzulassungsanmeldung (IPO) bei der US-Börsenaufsicht SEC eingereicht. Damit strebt das Unternehmen eine Börsennotierung im Juni an.
Mit dieser Anmeldung würde SpaceX voraussichtlich das erste von drei erwarteten „Mega-IPOs“ in diesem Jahr sein, noch vor OpenAI und Anthropic.
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Zur Einordnung: Bei einer vertraulichen IPO-Anmeldung kann ein Unternehmen zunächst Kommentare und Rückmeldungen der SEC erhalten sowie Änderungen vornehmen, bevor Informationen öffentlich gemacht werden.
SpaceX könnte dabei eine Bewertung von mehr als 1,75 Bio. USD anstreben. Laut Bloomberg könnte das IPO bis zu 75 Milliarden USD einbringen. Damit würde SpaceX das bisherige Rekord-IPO von Saudi Aramco aus 2019 mit 29 Milliarden USD mehr als verdoppeln.
Nach Angaben von Personen, die mit dem Vorgang vertraut sind, hat SpaceX Bank of America, Citigroup, Goldman Sachs, JPMorgan Chase und Morgan Stanley als führende Beratungsunternehmen verpflichtet.
SpaceX prüft zudem eine Aktienstruktur mit zwei Klassen. Dies würde Insidern wie Elon Musk größere Stimmrechte einräumen.
Allerdings gibt es auf dem Weg zur Börsennotierung im Juni auch Herausforderungen. So sind die Aktienmärkte angesichts des Konflikts zwischen den USA und Iran sowie hoher Ölpreise volatil.
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