Steve Eisman sieht das größte Risiko des Booms rund um künstliche Intelligenz (KI) bei nur zwei Unternehmen, die im Mittelpunkt stehen.
Der „Big Short“-Investor äußerte sich dazu bei CNBCs Fast Money. Er meint, dass die größten US-Technologieunternehmen heute stark von zwei Start-Ups abhängen.
Steve Eisman sieht die Achillesferse des KI-Booms:
Eisman schätzt, dass OpenAI und Anthropic etwa 70% der KI-bezogenen Umsätze bei Microsoft, Amazon, Googles Mutterunternehmen Alphabet und Oracle ausmachen. Zudem entfallen auf die beiden 25% bis 35% der Cloud-Umsätze dieser vier Unternehmen.
„Die Zukunft dieser großen Unternehmen ist im Grunde eine Investition darauf, dass OpenAI und Anthropic erfolgreich sein werden“, sagte er im Interview.
Eisman sieht die größte Bedrohung aus China. Dortige Open-Source-Modelle kosten deutlich weniger und gewinnen offenbar immer mehr Kunden. Sollten diese Modelle weiter Marktanteile gewinnen, könnte es laut Eisman zu einem Preiskampf in der Branche kommen.
„Die Achillesferse dieser ganzen Geschichte … ist, falls etwas Schlimmes mit Anthropic und OpenAI passiert … die chinesischen offenen Modelle sind viel günstiger. Falls sie wirklich viele Marktanteile gewinnen, und so klingt es nach meinen Informationen, könnten wir einen massiven Preiskampf erleben. Das wäre dann ein Problem“, erklärte Eisman.
Im vergangenen Monat verkaufte er seine Google-Aktien und wechselte zu Bargeld. Er erklärte, er wolle seine „Exponierung gegenüber KI“ verringern.
Folgen Sie uns auf X, um immer die neuesten Nachrichten zu erhalten
Burry setzt gegen den KI-Handel:
Eisman ist nicht der Einzige. Michael Burry, der Investor, der vor dem Crash 2008 auf US-Immobilienwetten setzte, gehört zu den deutlichsten KI-Skeptikern an der Wall Street.
Er ist short auf den iShares Semiconductor ETF (SOXX), Micron, Nvidia, Caterpillar, Palantir, Tesla und Applied Materials. Zudem sagte Burry voraus, dass US-Aktien einen „Crash wie 1987“ erleben könnten.
Allerdings sind nicht alle Experten dieser Meinung. Tom Lee, Vorsitzender von BitMine, sieht Sorgen wegen KI-Investitionen als bullisch. Auch „Mad Money“-Moderator Jim Cramer meinte außerdem, dass der Handel mit KI-Rechenzentren wieder zur Marktführung zurückkehre.
Abonnieren Sie unseren YouTube-Kanal, um Experten-Einschätzungen von Führungskräften und Journalisten zu sehen









