Der Syndicate (SYND) Token ist heute auf ein neues Allzeittief gefallen, nachdem Syndicate Labs, unterstützt von Andreessen Horowitz, bekannt gegeben hat, dass das Unternehmen schließt.
Marktdaten zeigen, dass der Token nach der Ankündigung auf 0,01061 USD gefallen ist. Zum Zeitpunkt der Veröffentlichung lag der Kurs bei 0,012 USD, was einem Rückgang von fast 23% innerhalb eines Tages entspricht.
Warum Syndicate Labs schließt
Syndicate hat ursprünglich damit begonnen, Infrastruktur für dezentrale autonome Organisationen (DAOs) zu bauen. Das Unternehmen sammelte im Jahr 2021 in einer Series-A-Finanzierungsrunde unter Leitung von Andreessen Horowitz 20 Millionen USD ein.
In einem Beitrag auf X erklärte das Team, dass sich der Rollup-Markt grundlegend verändert hat. Es betonte, dass die Entscheidung zur Schließung unter diesen Bedingungen notwendig war.
„Leider ist der Rollup-Markt massiv geschrumpft. Bei jedem neuen Rollup, das startet, schließen mehrere andere leise. Der Markt hat sich von unserer Technologie entfernt, daher ist es unmöglich, diese Marktbedingungen auszusitzen. EVM-Rollups sind nicht mehr der Standard”, hieß es im Beitrag.
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Syndicate Labs stellte zudem klar, dass die Schließung nicht mit dem Exploit der Commons Bridge im vergangenen Monat zusammenhängt. Nach Angaben von CertiK erbeutete der Angreifer etwa 18,5 Millionen SYND Token und verkaufte diese für rund 330.000 USD, bevor er die Mittel auf Ethereum transferierte.
Das Unternehmen fügte hinzu, dass alle betroffenen Halter vollständig aus der Treasury entschädigt wurden, welche für Vorfälle dieser Art bereitgestellt wurde.
Wie geht es mit SYND und dem weiteren Netzwerk weiter?
Das Team betonte, dass Syndicate als zwei getrennte Einheiten agiert. Syndicate Labs übernimmt die Entwicklung. Das Syndicate Network Collective, eine Wyoming Decentralized Unincorporated Nonprofit Association (DUNA), hält SYND Token und verfügt über Governance-Rechte.
Das Team erklärte, die Governance für SYND werde kurzfristig nicht beeinträchtigt. Das Collective sei zudem offen für einen Nachfolger, der die DUNA weiterführt, und habe für den Fall, dass sich kein Nachfolger finde, einen geordneten Abwicklungsplan vorbereitet.
„Teammitglieder und Investoren bleiben gesperrt, keine beteiligte Person kann auf die Zuteilungen zugreifen. Wir haben die Vesting-Struktur auf langfristige Anreize ausgerichtet, und kein Teammitglied oder Investor hat davon kurzfristig profitiert”, teilte Syndicate Labs mit.
Das Team betonte abschließend, dass der Quellcode weiterhin als Open Source bestehen bleibt, dauerhaft zugänglich ist und beitragenden Personen unabhängig von der Zukunft von Syndicate Labs oder dem Syndicate Network Collective zur Verfügung steht.
Ob in den nächsten Wochen eine kompetente Nachfolgeorganisation für die Verwaltung der DUNA gefunden wird, dürfte entscheidend für die langfristige Entwicklung von SYND sein.
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