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Toilet Paper Token (TPT) steigt ins große Geschäft ein

2 min
1. April 2020, 00:01 GMT+0200
Aktualisiert von Tobias W. Kaiser
1. April 2020, 04:16 GMT+0200
IN KÜRZE
  • Haben Sie kein Klopapier mehr?
  • Jetzt können Sie sich den Hintern mit Tokens abwischen.
  • Viele halten Toilet Paper Token (TPT) jedoch für eine Shitcoin.
  • promo

Auf der Liste der 100 größten Kryptowährungen tauchte heute überraschend eine Neuplatzierung auf Position 0 auf. Dabei wäre wohl 00 passender gewesen. Der Toilet Paper Token (TPT) hat ein ambitioniertes Ziel: Die gerechtere Verteilung der globalen Klopapierreserven.
Vor der Erfindung des Toilettenpapiers, als die Menschen noch im Einklang mit der Natur lebten, benutzen unsere Vorfahren Zweige und Laub. So jedenfalls beginnt das Wipepaper des ambitionierten Krypto-Projekts Toilet Paper Token (TPT). Daraus entwickelten sich im Laufe der Zeit gemeinschaftlich benutzte Schwämme im antiken Rom und die ersten Vorläufer von modernem Toilettenpapier im China des 6. Jahrhunderts. Im Westen kam dieses Konzept jedoch erst mit dem Erscheinen der ersten Tageszeitungen auf. Schließlich kam 1857 das erste echte Toilettenpapier als medizinisches Produkt zur Vorbeugung vor Hämorrhoidalleiden auf den Markt – zum Preis von $12 für 500 Blatt. Um einen Rückfall zu diesen barbarischen Verhältnissen im Zuge der COVID-19-Pandemie zu verhindern, wurde der Toilet Paper Token entwickelt, der seit heute auf der venezolanischen Handelsplattform Shitake Exchange verfügbar ist.

Das Team hinter dem Toilet Paper Token

Die Gründerin und CEO von TPT ist Mary Ploppins. Mit einem Masterabschluss in Textildesign und einer langjährigen Erfahrung in der Herstellung von Papierhandtüchern benutzt sie ihren kreativen Ausstoß für eine gerechtere Verteilung der globalen Klopapierreserven. Für das Community Management springt ihr der bekannte Rickroller Peter Peuop zur Seite. Für die Backend-Entwicklung von TPT ist John Splashington verantwortlich. Dieser erzielte zuvor große Erfolge in der Prozessoptimierung, nachdem er das Klopapier mit dem obersten Blatt nach außen an den Halter hängte. Als Kacktivist setzt er sich darüberhinaus für die strafrechtliche Verfolgung von Toilettenbenutzern ein, die eine aufgebrauchte Klopapierrolle nicht ersetzen.
Die Entwickler von Toilet Paper Token (TPT).

Ärger auf dem stillen Örtchen

Aufgrund der hohen Nachfrage nach TPT kommt es bereits zu Liquiditätsproblemen. Wie CoinMarketCap berichtet, ist der Token auf dem Sekundärmarkt bereits ausverkauft. Das Entwicklerteam versichert allerdings, noch einige Tokens in Reserve zu halten. Diese können bei Bedarf unter der Klotür durchgerollt werden. Auch die institutionellen Investoren, welche TPT bereits in der privaten Serie B des ambitionierten Krypto-Projekt kauften, sind enttäuscht. Laut einigen Investoren seien die Haltefristen von 5 Minuten nicht akzeptabel, da sie “dringend mal müssen”. Der Großteil der Tokens soll jedoch durch ein andauerndes Airdrop-Programm verteilt werden. Um den individuellen Bedarf nach TPT-Tokens zu berechnen, sollen die Teilnehmer dabei die Zahl ihrer Haushaltsmitglieder, sowie gegebenenfalls bestehende gastrointestinale Erkrankungen angeben. Zur genauen Bestimmung des Bedarfs können Teilnehmer zusätzlich ein IoT-Plugin verwenden, welches den Ballaststoffgehalt der verdauten Nahrung misst. Viele beklagen jedoch, dass das Plugin nicht gerade benutzerfreundlich ist. Ein Beta-Tester, der anonym bleiben möchte, erklärte BeInCrypto gegenüber das Gerät sei “voll fürn Arsch”. Auch wenn die Nachfrage nach Klopapier derzeit hoch ist, warnen Analysten vor dem Toilet Paper Token. Der Kursverlauf der letzten sieben Tage weist auf einen Pump-and-Dump hin. In jedem Fall ist unbestreitbar, dass es sich bei TPT um eine Shitcoin handelt.

Haftungsausschluss

In Übereinstimmung mit den Richtlinien des Trust Project verpflichtet sich BeInCrypto zu einer unvoreingenommenen, transparenten Berichterstattung. Dieser Artikel zielt darauf ab, genaue und aktuelle Informationen zu liefern. Den Lesern wird jedoch empfohlen, die Fakten unabhängig zu überprüfen und einen Fachmann zu konsultieren, bevor sie auf der Grundlage dieses Inhalts Entscheidungen treffen.

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