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Truebit Protocol: Verdacht auf 26-Mio.-USD-Hack bei Ethereum

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Geschrieben und bearbeitet von
Mohammad Shahid

08 Januar 2026 18:22 CET
  • Cyvers meldet verdächtige 26-Mio.-USD-Transaktion mit Ethereum beim Truebit-Protocol
  • Eine Adresse erhält rund achttausendfünfhundertfünfunddreißig ETH – Alarm wegen ungewöhnlicher Transaktion!
  • Truebit hat bisher keinen Sicherheitsvorfall öffentlich bekannt gegeben.
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Die Sicherheitsplattform Cyvers für Blockchain hat eine verdächtige On-Chain-Transaktion beim Truebit Protocol gemeldet. Es wird geschätzt, dass der Verlust bei etwa 26 Mio. USD liegt.

Cyvers erklärte, dass ihre Überwachungssysteme in Echtzeit eine ungewöhnliche Überweisung entdeckt haben. Bei dieser Transaktion bekam eine einzelne Adresse ungefähr 8.535 ETH. Die Überweisung wurde auf der Chain als „Truebit Protocol: Purchase“ markiert.

Der Wert dieser Transaktion liegt nach dem aktuellen Marktpreis bei rund 26 Mio. USD.

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Ist das der erste große Hack 2026?

Laut Cyvers löste die Aktivität einen Alarm aus. Das lag an ungewöhnlichem Verhalten und erhöhten Risikowerten, die durch Cyvers-Erkennungsmodelle erkannt wurden.

Das Unternehmen teilte zudem mit, dass diese Überweisung nicht zu den normalen Transaktionen des Protokolls passe.

Bis zum Zeitpunkt der Veröffentlichung hat Truebit keinen Sicherheitsvorfall gemeldet oder einen Verlust bestätigt. Auch eine Erklärung zu Art oder Grund der Transaktion gibt es nicht.

Es ist weiterhin unklar, ob das Geld durch einen Exploit, eine interne Aktion oder eine falsch eingestellte Vertragsfunktion bewegt wurde.

Truebit ist ein Blockchain-Protokoll, das komplexe Berechnungen überprüft, ohne sie direkt auf der Chain auszuführen.

Anstatt schwierige Berechnungen direkt auf Ethereum zu machen, werden sie bei Truebit außerhalb der Chain durchgeführt. Später kann mithilfe von kryptografischen und wirtschaftlichen Sicherungen nachgeprüft werden, ob alles richtig war.

Das Protokoll wurde entwickelt, damit Smart Contracts Aufgaben erledigen können, die auf einer Blockchain zu teuer oder technisch schwer umsetzbar sind – wie zum Beispiel große Datenmengen oder fortgeschrittene Logik.

Cyvers überwacht derzeit weiterhin die Adresse und alle damit verbundenen Bewegungen der Gelder.

Die Firma hat die Aktivität bislang keinem bestätigten Exploit zugeordnet, betonte aber, dass die Transaktion ihren Kriterien für ungewöhnliches Verhalten entspricht.

Die Lage entwickelt sich weiter.

Haftungsausschluss

In Übereinstimmung mit den Richtlinien des Trust Project verpflichtet sich BeInCrypto zu einer unvoreingenommenen, transparenten Berichterstattung. Dieser Artikel zielt darauf ab, genaue und aktuelle Informationen zu liefern. Den Lesern wird jedoch empfohlen, die Fakten unabhängig zu überprüfen und einen Fachmann zu konsultieren, bevor sie auf der Grundlage dieses Inhalts Entscheidungen treffen.

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