US-Präsident Donald Trump sagte am Mittwoch: „Die wichtigsten strategischen Ziele stehen kurz vor dem Abschluss” im Iran, und die US-Truppen würden „die Aufgabe” in zwei bis drei Wochen beenden. Dies war seine erste Fernsehansprache zur Hauptsendezeit seit dem Start der Operation Epic Fury am 28. Februar.
Der gesamte Markt hatte auf eine Deeskalation gesetzt. Stattdessen kam Unsicherheit auf, und es folgte ein Ausverkauf bei fast allen großen Vermögenswerten.
Weit verbreitete Risikoaversion an den Märkten
Die Märkte gingen von einer Deeskalation aus. Das trat jedoch nicht ein. Brent-Öl stieg auf über 105 USD, Öl lag auf Grund von Trumps Drohung in Richtung iranischer Kraftwerke über 102 USD. Gold fiel unter 4.700 USD je Unze. Die S&P 500-Futures sanken um 0,54 %, während Nasdaq-Futures um 0,66 % nachgaben. Die Rendite zehnjähriger US-Staatsanleihen stieg auf 4,36 % und steuert auf 4,40 % zu. Der Bitcoin-Kurs fiel auf 67.336 USD, ein Minus von 0,9 % in 24 Stunden, nachdem er kurzzeitig 69.135 USD erreicht hatte.
Trump sagte, die Straße von Hormus werde sich „von selbst öffnen” nach dem Krieg, nannte aber keinen genauen Plan. Stattdessen forderte er die Verbündeten auf: „Nehmt sie euch, schützt sie, nutzt sie für euch selbst”. Er nannte Südkorea, Japan und China ausdrücklich. Der südkoreanische KOSPI-Index fiel direkt nach der Rede um 2 %, während Rüstungsaktien stark stiegen.
Iran zeigte keine Bereitschaft zum Nachgeben. Außenminister Abbas Araghchi sagte Al Jazeera: „Das Vertrauen liegt bei null”, während das iranische Parlament weiter Gesetze vorbereitet, um ein System mit Stablecoin und Yuan als Mautgebühr an der Straße von Hormus einzuführen — dabei könnten bis zu 2 Millionen USD pro Durchfahrt verlangt werden.
Die Lücke zwischen Trumps Zuversicht und der Lage vor Ort bleibt das Hauptproblem für Kryptomärkte, die auf eine schnelle Lösung hoffen.
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