Umfrage: Krypto für Banken und Regierungen immer noch riskant

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IN KÜRZE
  • Eine neue Umfrage zeigt einen signifikanten Unterschied der Bewertung von Krypto durch unterschiedliche Betrachter.

  • Laut der Umfrage sehen die Befragten von Banken und Behörden Krypto immer noch als gefährlich und riskant an.

  • Alle Befragten freuen sich auf eine weitere Regulierung und erwarten, dass die Kryptozahlungen in den nächsten fünf Jahren zunehmen werden.

  • promo

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Das Royal United Services Institute (RUSI), Großbritanniens „führender“ Think Tank für Verteidigung und Sicherheit, hat die Ergebnisse einer neuen Umfrage zur Wahrnehmung der Kryptoindustrie veröffentlicht.

Die Umfrage wurde in Zusammenarbeit mit der Association of Certified Anti-Money Laundering Specialists (ACAMS) und dem Marktforschungsunternehmen YouGov durchgeführt und umfasst 566 eindeutige Antworten aus der globalen Finanz- und Kryptowährungsbranche, einschließlich Kryptowährungsbörsen, Finanzaufsichtsbehörden und Financial Intelligence Units.

Laut Rick Mcdonell, Co-Autor der Umfrage, Executive Director von ACAMS, ergeben die Ergebnisse der Umfrage Folgendes:

Einzigartiger globaler Einblick, wie Befragte von Regierungen, Finanzinstituten und der Kryptoindustrie selbst über Kryptowährung denken: Ihr Potenzial und ihre Risiken.

Unterschiedliche Meinungen

Laut der Umfrage bleiben kriminelle Aktivitäten sowohl für Regierungen als auch für Krypto-Insider im Vordergrund, wobei 70% der Befragten dies als Anliegen unterstreichen. Die Besorgnis darüber, welche kriminellen Anwendungsfälle das größte Problem waren, zeigte jedoch deutlich weniger Übereinstimmung.



Ein Screenshot der Umfrage.

Die Umfrage zeigt auch unterschiedliche Meinungen zur Sicherheit der Verwendung von Krypto-Assets. Mainstream-Befragte sehen die Anlageklasse als riskant an. Gleichzeitig hatten die Teilnehmer der Kryptoindustrie das Gefühl, über das Wissen, die Fähigkeiten und die Tools zu verfügen, um mögliche Bedrohungen zu bewältigen.

Die Co-Autorin der Umfrage, Kayla Izenman, Research Analystin bei RUSI, erklärt:

Die Kryptoindustrie scheint großes Vertrauen in ihre eigenen Fähigkeiten zu haben, Risiken entgegenzuwirken und sie zu erkennen. Während die Regierung nicht annähernd so viel Vertrauen hat.

In Übereinstimmung mit dieser zuversichtlichen Haltung ergab die Umfrage, dass die Kryptoindustrie im Großen und Ganzen der Ansicht ist, dass die Regierungen in Bezug auf wahrgenommene Risiken, Chancen und Vorschriften gute Entwicklungen zeigen.

Bei der Frage, ob Kryptowährungen die finanzielle Inklusion verbessern könnten, waren die Unterschiede ähnlich. Fast 9 von 10 in der Kryptoindustrie stimmten zu. Aber Regierungsvertreter und Vertreter des Finanzsektors blieben skeptisch, nur 47 % und 42 % stimmten zu.

Gemeinsamkeiten

Es ist vielleicht nicht verwunderlich, dass die Meinungen des traditionellen Finanzsektors und der Krypto-Branche bezüglich der Chancen und Risiken von Krypto weit auseinandergehen.

Es gab jedoch einige Dinge, über die sich alle Umfrageteilnehmer einig waren.

  • Erstens wird die Verwendung von Kryptowährung für tägliche Zahlungen in den nächsten fünf Jahren zunehmen.
  • Und zweitens erwarten alle mehr Regulierungen und bewährte Verfahren sowohl von staatlichen Regulierungsbehörden als auch von Nichtregierungsorganisationen.

Die ersten Schritte in Richtung Regulierung hat die EU bereits unternommen.

Auf Englisch geschrieben von Colin Adams, übersetzt von Alexandra Kons

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