Bitcoin ist am Montag wieder über 93.000 USD gestiegen, nachdem die neuesten US-Inflationsdaten gezeigt haben, dass der Preisdruck unter Kontrolle bleibt. Diese Entwicklung deutet darauf hin, dass mehr Menschen bereit sind, Risiken einzugehen, nachdem es in den letzten Wochen viele Verkäufe wegen der ETFs gab.
Der Verbraucherpreisindex zeigt, dass die Inflation zwar weiter steigt, aber nur noch langsam. Die Preise schießen also nicht mehr stark nach oben, fallen aber auch nicht. Das verringert das Risiko, dass die US-Notenbank die Zinsen erneut anhebt, und hilft Anlagen wie Bitcoin, die von stabiler Liquidität profitieren.
SponsoredUS-CPI-Daten beruhigen Märkte und stärken Risiko-Assets
Im CPI-Bericht steigt die Inflation im Jahresvergleich um etwa 2,7 Prozent. Das bedeutet, die Preise nehmen weiterhin zu, aber viel langsamer als bei dem großen Inflationsschub in den Jahren 2022 und 2023.
Für Haushalte heißt das, die Lebenshaltungskosten sind zwar weiterhin hoch, steigen aber nicht mehr so schnell.
Für die Märkte bedeutet das, dass die Federal Reserve die Zinsen vorerst stabil halten kann und wahrscheinlich nicht weiter erhöhen muss.
Diese Situation hilft oft risikoreichen Anlagen. Wenn Inflation weder stark steigt noch fällt, fühlen sich Anleger meist sicherer, zum Beispiel bei Aktien und Krypto.
Sponsored SponsoredBitcoin hat schnell reagiert. Nach einem Kurs um die 90.000 USD am Morgen ist der Bitcoin-Kurs gestiegen, weil der CPI-Bericht die Angst vor neuen Zinserhöhungen genommen hat.
Bitcoin-Kurserholung zeigt mehr als nur makroökonomische Entspannung
Der Preisanstieg wegen der CPI-Daten kam nicht allein, sondern während Bitcoin sich nach einer starken Korrektur durch die ETFs wieder stabilisierte.
Sponsored SponsoredIm Januar hatten Anleger mehr als 6 Mrd. USD aus US-Spot-Bitcoin-ETFs abgezogen. Viele hatten nahe des Hochs im Oktober gekauft und mussten dann verkaufen, als der Kurs fiel.
Allerdings sind diese Abflüsse inzwischen langsamer geworden. Bitcoin handelt jetzt in der Nähe des durchschnittlichen Kaufpreises der ETFs von ca. 86.000 USD. Diese Marke gibt oft Halt, wenn schwache Hände ausgestiegen sind.
US-Käufe, gemessen am Coinbase Premium Index, bleiben schwach. Das heißt, große Anleger in den USA haben sich nach den ETF-Verkäufen zurückgezogen.
Nichtsdestotrotz bleibt der Bitcoin-Kurs trotz viel neuer Coins an den Börsen stabil. Das zeigt, dass Käufer weltweit die von den ETFs freigegebenen Bitcoins aufnehmen.
SponsoredSteigt der BTC-Kurs bald zurück auf die 100.000-USD-Marke?
Bitcoin findet nun Unterstützung zwischen 88.000 und 92.000 USD. Die CPI-Daten nehmen einen großen Risikofaktor weg, während Daten aus der Chain und von den ETFs zeigen, dass die Korrekturphase schon weit fortgeschritten ist.
Wenn die ETF-Abflüsse sich beruhigen und US-Käufer zurückkehren, könnte der Bitcoin-Kurs bald wieder auf 95.000 USD klettern. Bei besserer Nachfrage sind später in diesem Quartal sogar 100.000 USD denkbar.
Bis jetzt spricht der aktuelle CPI-Bericht dafür, dass Bitcoin gerade eine Atempause einlegt, bevor die nächste größere Bewegung nach oben ansteht – und nicht, dass ein neuer Bärenmarkt beginnt.