USA öffnen Dialog zu KI-Risiken mit China: Bringt das Veränderungen?

  • Bessent: Washington bespricht an diesem Wochenende gemeinsame KI-Risiken mit Peking
  • Gespräche in New York: Künstliche Intelligenz, Handel, Seltene Erden
  • Die USA weigern sich weiterhin, die eigene KI-Entwicklung zu bremsen.
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US-Finanzminister Scott Bessent hat Gespräche über Risiken durch künstliche Intelligenz (KI) mit China nicht ausgeschlossen. Washington will bei Wirtschaftstreffen am Wochenende in New York gemeinsame Gefahren ansprechen.

Bessent nannte dabei eine Einschränkung: Washington wird die eigene KI-Entwicklung nicht verlangsamen und betrachtet die Technologie weiter als einen Wettbewerb, den es gewinnen möchte.

Risiken durch KI offen in New York vor dem Trump-Xi-Gipfel

Bessent und der US-Handelsbeauftragte (USTR) Jamieson Greer treffen sich nach Angaben von Axios mehrere Stunden lang mit dem chinesischen Vizepremier He Lifeng.

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Auf der Agenda stehen KI, Handel und seltene Erden. Die Treffen finden acht Tage vor dem Treffen von US-Präsident Donald Trump und Xi Jinping in Washington am 24. September statt.

„Die Vereinigten Staaten bleiben führend bei KI, und wir sind offen für Gespräche über das Vermeiden gemeinsamer Risiken und das Verhindern einer Teilung unserer beiden Systeme. Wir erwarten, dass unsere Gespräche sowohl offene als auch geschlossene Gewichtungsmodelle betreffen”, heißt es im Bericht unter Berufung auf Bessent.

Eine Teilung bedeutet, dass beide Länder jeweils eigene KI-Systeme aufbauen, die nicht mehr zusammenarbeiten. Offene Gewichtungsmodelle sind Modelle, deren Einstellungen öffentlich zugänglich und wiederverwendbar sind.

Beide Regierungen haben Forderungen aus der Industrie nach einer KI-Verlangsamung abgelehnt

Anthropic-Chef Dario Amodei veröffentlichte am 12. September einen Aufsatz, in dem er Wettbewerber zu einer Verlangsamung der KI-Entwicklung aufforderte. Zwei Tage später lehnte Trump eine Verlangsamung der KI ab und nannte diese Idee einen Schwindel.

Das chinesische Außenministerium bezeichnete die verlangsamte Entwicklung als „Panikmache”. Es erklärte, alle Seiten sollten eine offene und inklusive KI-Entwicklung fördern.

BeInCrypto stellte diese Meinungsverschiedenheit am 13. September heraus, als Xi ein globales, auf Konsens basierendes Steuerungsmodell für KI forderte, während Washington auf Tempo setzte. Ein Vorstoß im Kongress, fortschrittliche KI-Entwicklung zu pausieren, ist ins Stocken geraten.

Axios berichtet, dass ein großer Durchbruch bei der Sicherheit weiterhin schwierig ist und Bessents Teilnahme eher die Gesprächsbereitschaft als eine konkrete Einigung zeigt. Keine der Regierungen hat einen Stopp der eigenen Entwicklung angekündigt. Der 24. September gilt als Prüfung.

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