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World Liberty Financial: Neuer Partner startet den SPACE-Token

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Geschrieben von
Mohammad Shahid

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Redigiert von
Phil Haunhorst

23 Januar 2026 11:00 CET
  • WLFI-Partner Spacecoin startet SPACE-Token am 23. Januar
  • Das Projekt bringt dezentrales Internet per Satellit – doch es steckt noch in den Anfängen
  • Umsetzung, Regulierung und Nachfrage nach Token: Offene Fragen, die jetzt wichtig sind
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World Liberty Financial (WLFI), das DeFi-Protokoll der Trump-Familie, arbeitet mit Spacecoin zusammen. Spacecoin startet den SPACE-Token am 23. Januar.

Der Start ist das erste Mal, dass dieses Projekt öffentlichen an den Markt geht. Spacecoin will ein dezentrales Internet-Netzwerk mit Satelliten bauen. Es verbindet Zahlungen mit der Blockchain und Satelliten im niedrigen Erdorbit. Als erste Plattform wird wahrscheinlich Binance Alpha den Token listen.

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Was ist Spacecoin?

Spacecoin ist ein dezentrales Netzwerk für physische Infrastruktur (DePIN). Hier liegt der Fokus auf Internetzugang über Satelliten.

Statt Glasfaserkabeln, Funkmasten oder zentralen Satelliten-Anbietern nutzt das Projekt kleine LEO-Satelliten. Diese leiten Daten weiter und speichern Übertragungen auf der Chain.

Das Ziel ist freier und zensurresistenter Internetzugang. Das Projekt hilft besonders dort, wo es nur eingeschränkte Verbindung gibt.

Das Netzwerk läuft auf der Blockchain von Creditcoin. Hier werden die Aktivitäten von Satelliten und Datenüberprüfungen festgehalten. Dadurch kannst du selbst prüfen, ob ein Satellit funktioniert und Daten übertragen wurden.

Kurz gesagt: Spacecoin sieht sich als Alternative zu zentralen Anbietern wie Starlink. Das ist eine starke Aussage.

Satelliten schon im Orbit – das musst du wissen

Im Gegensatz zu vielen DePIN-Projekten, die nur Konzepte bleiben, hat Spacecoin schon eigene Hardware gestartet.

Im Dezember 2024 hat das Projekt seinen ersten Testsatelliten, CTC-0, ins All geschickt. Der Satellit konnte verschlüsselte Blockchain-Transaktionen durch den Weltraum senden. So zeigen sie, dass Datenübertragung und Prüfung auch ohne bodengebundene Technik geht.

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Im November 2025 erweiterte Spacecoin das Netz um drei weitere Satelliten. Diese Mission heißt CTC-1. Die neuen Satelliten sollen zeigen, dass dauerhafte Verbindung, Kontakt von Satellit zu Satellit und Nutzerprüfung auch bei Bewegung über der Erde funktionieren.

Aktuell läuft das Netzwerk nur als Test. Es gibt noch keinen großen Einsatz. Auf Krypto-Twitter gibt es bereits Diskussionen über das Projekt.

So funktioniert die WLFI-Partnerschaft

Spacecoin ist diese Woche bekannter geworden. Der Grund ist eine neue wichtige Partnerschaft mit World Liberty Financial, dem DeFi-Protokoll, das den USD1 Stablecoin herausgibt.

Noch genauer: Die Partnerschaft ist ein Token-Tausch. So arbeiten die beiden Projekte enger zusammen. WLFI‘s USD1 wird als Zahlungsmittel für Spacecoin-Dienste genutzt.

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Das heißt, wer mit Spacecoin-Satelliten online geht, kann Stablecoins senden, Zahlungen machen und DeFi-Tools nutzen. Das klappt auch ohne Bank vor Ort.

WLFI sieht die Partnerschaft als Investition in Infrastruktur und nicht nur für schnelle Token-Gewinne. Trotzdem gehört Spacecoin jetzt zu einem politisch sichtbaren DeFi-Ökosystem. Das bringt positives Interesse, aber auch mehr Kontrolle.

Das kann der SPACE Token

Der SPACE-Token ist der eigene Token vom Spacecoin-Netzwerk.

Laut Projektinfos wird SPACE für Folgendes gebraucht:

  • Bezahlen von Datenübertragungen und Netzwerkdiensten
  • Belohnung für Satellitenbetreiber und andere Helfer im Netzwerk
  • Mithilfe bei Entscheidungen im Netzwerk (Governance)
  • Schutz des Netzwerks durch Staking

Die maximale Menge liegt bei 21 Mrd. SPACE. Nur ein Teil wird zuerst im Umlauf sein. Am Anfang gibt es vor allem Airdrops und erste Börsenverteilungen.

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Durch diese Verteilung werden später noch viele Token freigeschaltet. Das kann auf den Kurs drücken.

SPACE Geschäftsmodell: Ambitioniert, aber noch nicht bewiesen

Spacecoin will Internet für 1 bis 2 USD pro Monat anbieten. Das Ziel sind Märkte in Afrika, Südasien und Teilen von Lateinamerika.

Dieser Preis ist viel niedriger als bei anderen Satelliten-Internet-Diensten. Starlink kostet zum Vergleich meist zwischen 50 und 120 USD im Monat.

Das Projekt meint, dass weniger zentrale Kontrolle und Bezahlung mit Blockchain die Preise senkt.

Ob dieses Modell wirklich groß und sicher laufen kann, ist aber noch unklar. Es kostet viel, Satelliten zu starten, zu warten und Genehmigungen zu bekommen, auch wenn die Technik kleiner ist.

Für den Moment ist der Start vom SPACE-Token ein Test, ob Krypto-Anleger dem Modell vertrauen – es ist noch kein Beweis, dass alles wie geplant funktioniert.

Haftungsausschluss

In Übereinstimmung mit den Richtlinien des Trust Project verpflichtet sich BeInCrypto zu einer unvoreingenommenen, transparenten Berichterstattung. Dieser Artikel zielt darauf ab, genaue und aktuelle Informationen zu liefern. Den Lesern wird jedoch empfohlen, die Fakten unabhängig zu überprüfen und einen Fachmann zu konsultieren, bevor sie auf der Grundlage dieses Inhalts Entscheidungen treffen.

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