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XRP erhält Vorteil gegenüber Bitcoin bei Risiko durch Quantencomputer

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Geschrieben von
Kamina Bashir

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Redigiert von
Mohammad Shahid

12 April 2026 16:01 CET
  • Nur zwei ruhende XRPL-Konten mit offengelegten Schlüsseln halten zusammen 21 Millionen XRP, potenziell durch Quantenangriffe gefährdet.
  • 300.000 Accounts mit 2,4 Milliarden XRP haben nie eine Transaktion durchgeführt, ihre Public Keys sind verborgen
  • Bitcoin steht vor einem größeren Problem: 6,7 Millionen Coins liegen auf Adressen, die anfällig für Quanten-Angriffe sind
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Die Sorge um Quantencomputer und deren mögliche Auswirkungen auf die Sicherheit von Blockchains ist wieder aufgekommen, daher ergreifen viele Netzwerke Maßnahmen, um sich gegen künftige kryptografische Bedrohungen zu schützen.

Eine aktuelle Analyse eines Validators des XRP Ledgers (XRPL) zeigt, dass XRP (XRP) vermutlich deutlich weniger durch mögliche Quanten-Computing-Bedrohungen gefährdet ist als Bitcoin (BTC). Grund dafür ist vor allem der Unterschied in der Kontonutzung und der Offenlegung von Schlüsseln.

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Quantencomputer und Krypto: Warum das Risiko für XRP gering ist

Quantencomputer stellen ein theoretisches Risiko für Blockchain-Wallets dar, da sie möglicherweise private Schlüssel aus veröffentlichten öffentlichen Schlüsseln ableiten könnten. Dieses Risiko betrifft jedoch vor allem Adressen, deren öffentlicher Schlüssel bereits auf der Blockchain sichtbar geworden ist, typischerweise dann, wenn Vermögenswerte bewegt werden.

Laut dem Validator haben etwa 300.000 XRP-Konten, die zusammen 2,4 Milliarden XRP halten, nie eine Transaktion durchgeführt. Da deren öffentliche Schlüssel nie veröffentlicht wurden, sind diese Konten nach aktuellen Bedrohungsmodellen weniger anfällig für einen potenziellen Quantenangriff.

Der Validator fand außerdem zwei XRP-Wallets, die etwa 21 Millionen XRP halten und seit über 5 Jahren inaktiv sind, deren öffentliche Schlüssel aber offengelegt wurden. Das zeigt, dass gefährdete „Whale”-Konten auf dem XRP Ledger nur ungefähr 0,03% des gesamten Umlaufangebots ausmachen.

„Inaktive, anfällige XRP-Whales sind fast nicht vorhanden. Die übrigen sind aktiv, haben ihren öffentlichen Schlüssel offengelegt, können bei Bedarf aber auch ihren Schlüssel wechseln“, schrieb der Validator auf X. „Der XRP Ledger ist konto-basiert und ermöglicht das Rotieren von Signierschlüsseln, daher können Sie Schlüssel wechseln, die für ein Konto unterschreiben, ohne das Konto selbst zu ändern. Das ist natürlich keine perfekte Lösung, und echte quantenresistente Algorithmen werden letztlich kommen.“

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Der strukturelle Unterschied zwischen dem XRP Ledger und Bitcoin ist in dieser Hinsicht deutlich. Laut einer aktuellen Studie von Google werden etwa 6,7 Millionen BTC in Adressen gehalten, die für Quantenangriffe anfällig sind. Dies entspricht fast 32% des gesamten Bitcoin-Umlaufangebots.

In diese Zahl ist auch eine Schätzung von 1 Million BTC eingeschlossen, die Satoshi Nakamoto gehören sollen. Charlie Lee, der Gründer von Litecoin (LTC), warnte kürzlich, dass Satoshis Bitcoins ein Ziel für mögliche Angreifer werden könnten, falls die Quantenfähigkeiten sich verbessern.

„Die Million Bitcoins, die Satoshi hat. Niemand weiß, wer Satoshi ist… Diese Coins sind nicht gut geschützt. Sie sind in Bezug auf Quantenangriffe sogar weniger sicher als aktuelle Coins. Falls Quantencomputer möglich werden, wären das die ersten Coins, auf die zugegriffen werden könnte“, sagte Lee gegenüber BeInCrypto.

Trotz dieser Unterschiede betonte der Validator, dass derzeit kein Quantencomputer bekannt ist, der Blockchain-Verschlüsselung brechen kann. Zudem können XRP-Nutzer Escrow-Mechanismen verwenden, was eine zusätzliche Schutzschicht bietet.

Zurzeit zeigen die Ergebnisse, dass Quantenrisiken zwar beachtet werden sollten, die aktuelle Gefährdung von XRP aber begrenzt ist, vor allem im Hinblick auf inaktive Großhalter.

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Haftungsausschluss

In Übereinstimmung mit den Richtlinien des Trust Project verpflichtet sich BeInCrypto zu einer unvoreingenommenen, transparenten Berichterstattung. Dieser Artikel zielt darauf ab, genaue und aktuelle Informationen zu liefern. Den Lesern wird jedoch empfohlen, die Fakten unabhängig zu überprüfen und einen Fachmann zu konsultieren, bevor sie auf der Grundlage dieses Inhalts Entscheidungen treffen.

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