Die Algorand Foundation hat ein Viertel ihrer Mitarbeiter entlassen. Grund dafür sind das „unsichere globale makroökonomische Umfeld” und der anhaltende Rückgang auf den Kryptomärkten.
In einer Mitteilung auf X (ehemals Twitter) bezeichnete die Foundation die betroffenen Mitarbeiter als „herausragende Fachkräfte” und betonte, dass die Entscheidung „außerordentlich schwer” gefallen sei.
„Wir sind ihnen aufrichtig dankbar und werden sie selbstverständlich während dieses Übergangs unterstützen”, heißt es in dem Beitrag.
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Die Foundation erklärte zudem, dass ihre Ressourcen nun nachhaltiger auf die langfristigen Ziele in den Bereichen Geschäft, Technologie und Ökosystem des Protokolls abgestimmt sind. Trotz der Kürzungen bekräftigte die Foundation ihr Engagement für finanzielle Stärkung sowie die weitere Entwicklung und das Wachstum des Algorand-Protokolls, des Network und des gesamten Ökosystems.
Die Entlassungen bei Algorand sind Teil einer größeren Welle von Stellenstreichungen. Die Krypto-Marktanalyseplattform Messari gab Anfang dieser Woche bekannt, dass sie „sich von vielen Teammitgliedern getrennt” habe.
Auch bei dieser Plattform gab es einen Führungswechsel: Der bisherige Chief Technology Officer Diran Li ist jetzt der neue CEO. In der vergangenen Woche hat OP Labs, das Team hinter der Ethereum-Blockchain-Lösung Optimism, 20 Mitarbeiter entlassen.
Inzwischen hat Block, das Unternehmen von Twitter-Mitgründer Jack Dorsey, seinen Personalbestand fast halbiert und im Februar mehr als 4.000 Mitarbeiter entlassen.
Auch die Kryptowährungsbörse Gemini trennte sich von ihrem Chief Financial Officer, dem Chief Legal Officer sowie dem Chief Operating Officer. Das Unternehmen kündigte im vergangenen Monat an, 200 Arbeitsplätze abbauen zu wollen.