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Binance CEO Changpeng Zhao verklagt Bloomberg-Tochtergesellschaft

2 min
Aktualisiert von Toni Lukic
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IN KÜRZE

  • Changpeng Zhao reichte eine Klage gegen den Hongkonger Verlag von Bloomberg ein.
  • In der Klage wird behauptet, dass ein veröffentlichter Artikel mehrere unbegründete Äußerungen enthielt, die ein schlechtes Licht auf Binance und Zhao warfen.
  • Zhao hat im Zusammenhang mit dem Fall auch ein Memorandum of Law in New York eingereicht.
  • promo

Changpeng Zhao reichte eine Verleumdungsklage gegen eine Tochtergesellschaft von Bloomberg ein. In der Klage steht, dass ein veröffentlichter Artikel mehrere unbegründete verleumderische Äußerungen enthält.

Der CEO von Binance, Changpeng Zhao, klagt gegen eine Bloomberg-Tochtergesellschaft wegen Verleumdung, wie aus einer Gerichtsakte vom 25. Juli hervorgeht. Die Klage wurde beim High Court of Hong Kong abgegeben, während beim District Court of the Southern District of New York ein Memorandum of Law eingereicht wurde. Bei der Tochtergesellschaft handelt es sich um den Hongkonger Verlag von Bloomberg Businessweek, Modern Media CL.

In der Klageschrift wird behauptet, dass der veröffentlichte Artikel “mehrere schwerwiegende und verleumderische Behauptungen gegen Binance und Zhao enthielt, die völlig unbegründet waren”. Außerdem sollen die Leser durch den Artikel zu der Annahme verleitet worden sein, dass der CEO und die Börse in illegale oder unlautere Aktivitäten verwickelt seien.

Der Artikel mit dem Titel “Can Crypto’s Richest Man Stand the Cold?” enthielt in der chinesischen Übersetzung eine andere Überschrift, die den Binance CEO dazu veranlasste, die Klage einzureichen. In der Übersetzung wird behauptet, dass Zhao ein Schneeballsystem betrieben haben soll. Die englische Version des Artikels enthält ebenfalls Sätze, mit denen Zhao nicht einverstanden ist.

Zhao verweist in der Klage auf mehrere Äußerungen in dem Artikel und behauptet, der Artikel impliziere, dass die Börse in Geldwäsche, Betrug und Hackerangriffe verwickelt sei. Der Artikel enthält auch ein Zitat eines Binance-Nutzers, der die Börse als “riesiges Shitcoin-Casino” bezeichnete, ohne die Identität des Traders zu nennen.

Changpeng Zhao reichte bereits früher Klagen gegen Medienfirmen ein. So verklagte Zhao das Risikokapitalunternehmen Sequoia im Jahr 2019 und Forbes im Jahr 2020 wegen Verleumdung. Die Klage gegen Forbes zog er jedoch zurück.

Binance
Binance: Ein Bild von BeInCrypto.com

Binance stößt auf regulatorische Hürden und Behörden

Binance nimmt rechtliche Themen sehr ernst. Trotz vieler regulatorischer Hürden bemüht sich das Unternehmen um eine Zusammenarbeit mit den Regulierungsbehörden. Die Börse stellte beispielsweise die Unterstützung für Litecoins datenschutzfreundliche MimbleWimble-basierte Transaktionen ein, da Aufsichtsbehörden Vorbehalte in Bezug auf Privacy Coins haben.

Seit der Gründung der Krypto-Börse gab es jedoch auch immer wieder Probleme mit internationalen Behörden. Die niederländische Zentralbank verhängte gegen Binance eine Geldstrafe in Höhe von 3,3 Millionen US-Dollar, weil die Börse in dem Land ohne Lizenz arbeitete. Doch es gibt auch positive Nachrichten.

Binance hat vor kurzem eine Krypto-Lizenz in Spanien erhalten, womit die Liste der Länder, in denen das Unternehmen tätig ist, weiter wächst. Außerdem unterzeichnete Binance eine Vereinbarung mit der kambodschanischen Regulierungsbehörde, um bei der Krypto-Regulierung zu helfen.

Die unangefochtene Nummer 1?

Binance hat seine Absicht, den Krypto-Markt zu dominieren, mehrmals deutlich gemacht. Im Großen und Ganzen ist die Börse in dieser Hinsicht bereits erfolgreich, auch wenn sie mit Konkurrenten wie Coinbase zu kämpfen hat.

Binance ist aktuell die Börse, die weltweit die meisten Kryptowährungen besitzt. Vor kurzem löste Binance Coinbase als Krypto-Börse mit den meisten Bitcoins ab. Chanpeng Zhao erklärte, dass die Börse über “eine sehr gesunde Kriegskasse verfügt” und dass das Unternehmen derzeit trotz des aktuellen Bärenmarkts neue Leute anstellt.

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Rahul Nambiampurath
Rahuls Nambiampuraths Kryptowährungsreise begann 2014, als er auf das Bitcoin-Whitepaper von Satoshi stieß. Mit einem Bachelor-Abschluss in Handel und einem MBA in Finanzen von der Sikkim Manipal University gehörte er zu den wenigen, die das enorme, ungenutzte Potenzial dezentralisierter Technologien erkannten. Seitdem hat er DeFi-Plattformen wie Balancer und Sidus Heroes — ein Web3-Metaversum — sowie CEXs wie Bitso (Mexikos größtes) und Overbit dabei unterstützt, mit seinen Fähigkeiten in...
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