Binance macht eine 180 Grad Wendung und listet endlich auch DigiByte

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IN KÜRZE
  • Binance macht eine 180 Grad Wendung und listet nun endlich auch DigiByte (DGB)

  • DGB-Gründer und Binance CEO feindeten sich in der Vergangenheit immer wieder an

  • Der Token schoss nach der Ankündigung von Binance um 22 % in die Höhe

  • promo

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Dass die Krypto-Börse Binance jetzt endlich auch DigiByte (DGB) listet, kann ruhigem Gewissens als 180 Grad Wendung angesehen werden. Denn in der Vergangenheit kam es immer wieder zu Anfeindungen zwischen DGB-Gründer Jared Tate und dem CEO bei Binance, Changpeng Zhao.



Bereits seit dem 22. Juni 2020 können Kunden der Krypto-Börse Binance nun endlich auch DigiByte (DGB) handeln. Die Entscheidung von Binance kam überraschend, zumal das Verhältnis zwischen DGB und Binance als nicht gerade positiv geprägt galt. Nichtsdestotrotz vollzieht Binance eine 180 Grad Wendung und listete den Token. Die Trader freuten sich sicherlich, dass der Token kurz darauf um 22 % abhob.

DigiByte im Höhenflug nach Binance Listing

Binance warnt nicht umsonst vor erhöhtem Risiko bei Assets, die neu ins Handelsangebot aufgenommen werden. DigiByte (DGB), der Token einer dezentralisierten UTXO Blockchain, hob jedenfalls direkt um 22 % ab. Dabei startete der Tag für den Token bei 0.017 USD. Im Verlauf des Tages ging es dann hoch auf bis zu 0.024 USD, ehe der DGB/USD bei 0.022 USD seinen Tagesabschluss fand. DigiByte basiert auf einer UTXO Blockchain mit Proof-of-Work (PoW), SegWit und Unterstützung für Smart Contracts.



Quelle: Tradingview

Bei Binance kann der Token nun also gehandelt werden in den nachfolgenden Währungspaaren:

  • DGB/BTC
  • DGB/BNB
  • DGB/BUSD

Der Auftakt des Handels sah vielversprechend aus, wenngleich der Token sein Niveau vom 22. Juni nicht ganz halten konnte. Zum Zeitpunkt dieses Artikels stand der DGB/USD Kurs bei 0.020.

Anfeindungen zwischen DGB und Binance in der Vergangenheit

Die Anfeindungen zwischen DGB-Gründer Jared Tate und Binance CEO Changpeng Zhao reichen weit zurück. Anscheinend ging es dabei um Gebühren, die seitens Binance verlangt wurden. Vor allem auch die jetzige Aufnahme des Tokens ins Handelsangebot bei Binance lässt darauf schließen, dass es sich bei dem Streit um rein persönliche Dinge drehte. Diese dürfen natürlich keine Rolle spielen bei einer seriösen Handelsplattform. Es ist schön zu sehen, dass beide Beteiligten ihre persönlichen Meinungen nun zumindest öffentlich weglassen und zurück zu einer professionellen Haltung kehren.

Wie im Tweet von Oktober 2018 zu sehen, ging es heiß her. Und das ist nur ein Ausschnitt aus einer ganzen Reihe an wiederkehrenden Anfeindungen. Am Ende steht jetzt aber fest, dass DigiByte bei Binance gelistet ist. Mehr Altcoins bedeutet auch mehr Möglichkeiten das eigene Portfolio an Kryptowährungen zu diversifizieren. Zeit genug wird dafür allemal bleiben, denn DGB ist zwar auf 21 Milliarden begrenzt, der letzte Token wird aber erst 2035 geschürft werden.

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