US-notierte Bitcoin (BTC) Exchange Traded Funds (ETFs) verzeichneten am 6. April Nettozuflüsse in Höhe von 471,32 Millionen USD. Das war ihr stärkster Tag seit dem 25. Februar.
Durch diesen Anstieg stiegen die gesamten aufsummierten Nettozuflüsse auf 56,43 Milliarden USD. Kein einziger ETF hatte an diesem Tag negative Zuflüsse. Sechs ETFs lagen bei null, die anderen sechs waren im Plus.
Bitcoin-ETF-Zuflüsse stehen im Widerspruch zu nachlassender Nachfrage auf der Blockchain
Laut Daten von SoSoValue lag der iShares Bitcoin Trust (IBIT) von BlackRock mit 181,89 Millionen USD vorne. Es folgten der Wise Origin Bitcoin Fund (FBTC) von Fidelity mit 147,32 Millionen USD und der ARKB von Ark & 21Shares mit 118,76 Millionen USD. Diese drei Fonds machten zusammen rund 95% der Zuflüsse am 6. April aus.
Der mini BTC Trust von Grayscale steuerte 17,59 Millionen USD bei, Bitwise’s BITB 3,79 Millionen USD und VanEck’s HODL 1,97 Millionen USD.
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Dieser starke ETF-Tag erfolgte angesichts einer schwächeren Situation auf der Blockchain. Daten von CryptoQuant zeigen, dass die scheinbare Nachfrage über 30 Tage bis zum 5. April auf etwa -87.600 BTC fiel.
„Die Lage verschlechtert sich weiterhin, obwohl Bitcoin es noch schafft, in seiner aktuellen Spanne zu bleiben. Solange sich diese Dynamik nicht bessert, wird es Bitcoin schwerfallen, sich aus diesem eher negativen Umfeld zu befreien”, merkte Analyst Darkfost an.
Wallets mit 1.000 bis 10.000 BTC haben auf Nettoverkäufe umgestellt. Die Anzahl der im 1-Jahres-Bereich gehaltenen Coins schwankte vom Hoch in 2024 mit rund +200.000 BTC auf etwa -188.000 BTC. Nach Angaben der Analysefirma ist das einer der aggressivsten Verteilungszyklen, die je beobachtet wurden.
Inzwischen zeigte sich auch bei den Spot-Ethereum (ETH)-ETFs erneut Interesse. Diese Fonds verbuchten am 6. April Nettozuflüsse von 120,24 Millionen USD, der höchste Tageswert seit den 138,25 Millionen USD vom 17. März. Damit endete eine kurze Phase, in der ETH-Produkte an zwei aufeinanderfolgenden Handelstagen Nettoabflüsse hatten.
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