Bitcoin: Mehr als 100.000 Optionen laufen im Juni ab

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IN KÜRZE
  • Mehr als 100.000 Optionen auf den Bitcoin laufen Ende Juni ab

  • Die schiere Anzahl selbst reflektiert das hohe Interesse am Derivatemarkt rund um den Bitcoin

  • Das Interesse an und der Ablauf von den Optionen sollte keinen Einfluss auf den BTC-Preis haben

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Die Zukunft des Bitcoin ist viel diskutiert und alles andere als gewiss. Für mehr als 100.000 Optionen auf den Bitcoin, ist die Zukunft allerdings schon greifbar nah.



Laut skew auf Twitter, laufen über 100.000 Optionen auf den Bitcoin (BTC) Ende dieses Monats ab. Diese Zahl wird umso beeindruckender, wenn wir uns vor Augen halten, dass das Interesse an Optionen förmlich zu explodieren scheint. Optionen lassen dabei das Kaufen oder Verkaufen von BTC zu einem fixen Preis in der Zukunft zu.

Quelle: skew auf Twitter (@skewdotcom)

Optionen auf den Bitcoin auf neuem Allzeithoch

Die Anzahl an Optionen, die von Investoren auf den Bitcoin gehalten werden, stieg in den letzten Monaten immer mehr an. Dabei wird auf steigende oder fallende Preise des Bitcoins spekuliert, ja fast schon gewettet. Über den letzten Monat hinweg stieg die Anzahl der auslaufenden Optionen auf die erstgeborene Kryptowährung zu einem neuen Allzeithoch an.



So erfreulich diese Nachricht auch klingen mag, den Preis des Bitcoins beeinflusste diese Entwicklung bislang nicht. Die veröffentlichten Daten von skew auf Twitter geben auch keine Details über die Optionen selbst.

Es ist also unmöglich zu sagen, auf welche Richtung gesetzt wurde. Auch der sog. Strike ist unbekannt. Der Strike Price ist dabei nichts anderes, als der Ausübungspreis, zu dem der Basiswert (in diesem Fall Bitcoin) am Ausübungsdatum gekauft bzw. verkauft wird. Ein explodierendes Interesse an Optionen auf den Bitcoin ist zwar generell als positiv zu werten, jedoch fehlen wichtige Details, um etwaige Rückschlüsse auf mögliche Kursverläufe des BTC zu ziehen.

Optionen sollten keinen Einfluss auf den tatsächlichen BTC-Preis haben

Da die schiere Anzahl an Optionen keinen Einfluss auf den Preis des Bitcoins nimmt, darf auch von einem ausbleibenden Einfluss auf den Preis nach Ablauf der Optionen ausgegangen werden. Wir dürfen dabei auch nicht vergessen, dass Optionen am Ende derivative Finanzinstrumente sind und nicht etwa dem “günstig Kaufen, teuer Verkaufen” – Prinzip entsprechen.

Sprich: Wer Optionen handelt, handelt keine Bitcoins. Es findet lediglich eine Spekulation auf eine preisliche Entwicklung in der Zukunft statt. Liegt der Investor richtig, bekommt er seinen Profit. Liegt er falsch, ist das eingesetzte Kapital weg.

Optionen gelten daher in vielen traditionellen Finanzmärkten als Strategie zum Hedging. Hedging ist ein sog. Sicherungsgeschäft, bei dem eingegangene Risikopositionen durch andere Handelspositionen abgesichert werden sollen.

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