Bitcoin: MicroStrategy kauft bei 20.000 US-Dollar-Kurs nach, du auch?

29. Juni 2022, 20:36 GMT+0100
Aktualisiert von Alexandra Kons
29. Juni 2022, 20:36 GMT+0100
IN KÜRZE
  • MicroStrategy kauft bei einem Kurs von rund 20.000 US-Dollar Bitcoin nach!
  • Der Schweizer Uhrenhersteller Breitling akzeptiert nun Bitcoin bzw. Kryptozahlungen.
  • Relative Strenght Index gibt für Bitcoin eindeutige Kaufsignale.
  • promo

Michael Saylor hat es wieder getan: Bei einem US-Dollar-Kurs von rund 20.000 kauft er Bitcoin nach.

Für einen Preis von rund 20.000 US-Dollar hat Michael Saylor, CEO von MicroStrategy jüngst Bitcoin nachgekauft. Das Unternehmen ist der größte institutionelle Bitcoin-Eigner, steht allerdings in der Kritik, den Kurs teilweise pushen zu wollen.

Saylors Unternehmen hat einen Kredit von rund 2 Milliarden US-Dollar aufgenommen, um Bitcoin zu kaufen. Mit dem neusten Zugang kann MicroStrategy nun 4 Milliarden US-Dollar an Bitcoin auf der Bilanz verbuchen. Der Durchschnittspreis beträgt laut Saylor selbst 30.664 US-Dollar.

Die Meinung zu MicroStrategy ist bei vielen Usern gespalten: Einerseits zelebriert der Krypto-Space den CEO für seinen Mut alles Geld auf Bitcoin zu setzen, andererseits kommt er in Verrufung den Preis treiben zu wollen. Grund dafür ist der hohe Kredit für die Bitcoin Käufe.

Bitcoin-Indikatoren deuten auf eine bullische Zukunft: Kann der Kurs noch weiter fallen?

Währenddessen zeigen wichtige Indikatoren für den Bitcoin bullische Tendenzen. Auf dem folgenden Chart zu sehen sind die Abgänge von Bitcoin auf allen Exchanges zusammengefasst:

Bitcoin Kurs im Vergleich zum US-Dollar
Ein Bild von Glassnode.com

Gut zu erkennen ist, dass der Kurs auch nach dem Tief im jeweiligen Bärenmarkt 2018 angestiegen ist. Gerade befinden sich die Bitcoin-Abgänge auf einem 19-monatigen Allzeittief, ob es noch weiter nach unten geht ist nur mit Glaskugel vorhersehbar. Es sieht zumindest danach aus als würden wir uns dem Boden annähern. Für Trader ist dies generell ein gutes Signal.

Positive Signale kommen auch vom RSI-Indikator. Der Relative Strenght Index gibt an, ob ein Asset gerade unter- oder überbewertet ist. Dazu werden Perioden eines durchschnittlichen Gewinns bzw. Verlustes miteinander verglichen. Auf einer Skala von 0 bis 100 bedeuten Werte unter 30, dass Trader nachkaufen sollen, Werte über 70, dass Trader verkaufen sollen.

Dieser User verrät seinen Geheimtipp, immer zu den jeweiligen Allzeittief-RSI nachzukaufen. Da der RSI gerade deutlich unter 30 ist, liegt eine gute Einstiegsmöglichkeit vor. Sollte der User sich wirklich daran gehalten haben, dürfte er in Zukunft satte Gewinne mitnehmen.

Bitcoin-Adaption schreitet voran: US-Dollar unpopulär

Damit der Kurs auf lange Sicht steigen kann, bedarf es erfahrungsgemäß mehr als nur bullischer Indikatoren. Im Krypto-Space wird von einer Akzeptanz des Bitcoin als Zahlungsmittel gesprochen.

Sehr überraschend war die Meldung, dass der Schweizer Luxusuhrenhersteller Breitling nun Krypto bzw. Bitcoin akzeptiert. Das Unternehmen ist zu diesem Zweck eine Partnerschaft mit BitPay eingegangen. Laut Website sind Zahlungen in Bitcoin, Bitcoin Cash, DogeCoin, Ethereum, BUSD, DAI und sogar USDC möglich. Das Angebot in Krypto zahlen zu können, soll für alle Uhren gelten: von der 3.300 US-Dollar teuren Endurane Pro bis zur 53.50 US-Dollar teuren Premier Chronograph Bentley.

Die dritte Zutat, um den Kurs langfristig steigen zu sehen? Regulierung!

Marokkos Al-Maghrib Zentralbank kündigte an einer Krypto-Regulierung zu arbeiten, welche sich positiv auf den Space auswirkt. Laut dem Gouverneur Abdellatif Jouhare arbeitet die Bank mit dem IWF (Internationaler Währungsfonds) zusammen an einem regulatorischen Rahmen.

Beachtlich ist dies unter den Umständen, dass der IWF zuvor eine negative Stellung gegenüber Krypto einnahm. El Salvador legte der IWF zu seiner Zeit nahe, BTC nicht als gesetzliches Zahlungsmittel zu akzeptieren.

Mit dem Ziel, Innovation in dem Land zu fördern, will die Bank auch Geldwäsche- und Terrorismusfinanzierung bekämpfen.

Ob der Trend auch in Zukunft für steigende Preise sorgt, werden wir alle schon bald erfahren.

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