Bitwise Asset Management beschäftigt jetzt etwa 155 Personen, nachdem rund 14% der Belegschaft in einem schwachen Krypto-Markt abgebaut wurden.
Durch die Reduzierung sinkt die Zahl der Mitarbeitenden in dem in San Francisco ansässigen Unternehmen von fast 180 auf 155.
Bitwise: Belegschaft auf 155 verkleinert, während Kryptomarkt schwächer wird
Laut Bloomberg erklärte Geschäftsführer Hunter Horsley, dass die Belegschaft trotz der Kürzungen weiter auf einem hohen Niveau liegt, gemessen an den acht Jahren von Bitwise am Markt.
Horsley ordnete die Maßnahme als Vorbereitung auf künftiges Wachstum ein, nicht als Rückschritt. Er sagte, Bitwise rechne weiterhin mit Expansion, da Krypto immer stärker in die globale Wirtschaft eingebunden wird.
Diese Zuversicht erinnert an jüngste Äußerungen von Bitwise Chief Investment Officer Matt Hougan. Er argumentierte, dass die verhaltene Reaktion von Bitcoin (BTC) auf schlechte Nachrichten auf ein nahes Ende des Bärenmarktes hindeuten könnte.
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Ein Jahr voller Stellenabbau in der Krypto-Branche
Diese Kürzungen passen zu einem Muster, das die Branche über das Jahr 2026 hinweg prägte. Viele Unternehmen bauten Personal ab, da sich die Marktbedingungen verschlechterten, und wandten sich zusätzlich verstärkt der künstlichen Intelligenz (KI) zu.
Coinbase zum Beispiel strich etwa 700 Stellen, das sind rund 14% der Belegschaft, im Mai. CEO Brian Armstrong führte sowohl die Marktlage als auch KI als Gründe an. Bei Gemini wurde die Mitarbeiterzahl Anfang des Jahres um etwa 30% reduziert.
Die Liste ist lang. Der Bitcoin-Miner MARA baute im April 15% der Belegschaft ab. Die Algorand Foundation und das Optimism-Team verringerten im März ebenfalls ihre Teams, während Crypto.com etwa 12% der Mitarbeitenden entließ.
Auch andere bekannte Unternehmen kündigten Einschnitte an: Die Datenplattform Dune entließ 25% der Belegschaft, Polygon Labs setzte im Juli eine zweite Entlassungsrunde um. Zudem verkleinerte Robinhood das Team im Juni um 10%.
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