Bitwise-CIO: Bitcoin steht möglicherweise kurz vor dem Tiefpunkt des Krypto-Winters

  • Bitwise-CIO Matt Hougan sieht Bitcoin nahe dem Tiefpunkt des Krypto-Winters
  • Er verweist auf Saylors Verkäufe, den Kursrückgang von STRC und die sinkenden Chancen für den Clarity Act als Belege.
  • Hougan sieht in Vermögensverwaltungsplattformen den nächsten stillen Kaufimpuls für Bitcoin.
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Matt Hougan, Chief Investment Officer von Bitwise, sagte Bloomberg, dass die fehlende Reaktion von Bitcoin (BTC) auf negative Schlagzeilen ein Zeichen dafür sein könnte, dass der Bärenmarkt vorbei ist. Er verwies auf eine Reihe von Rückschlägen, die die Kryptowährung in den letzten Monaten nahezu schadlos überstanden hat.

Hougan erklärte, dass Vermögensverwaltungsplattformen und nicht kurzfristiger Hype als nächster Treiber frisches Kapital in Bitcoin bringen werden. Zudem äußerte er sich dazu, wie viel vom Bestand eines Investors in einem börsengehandelten Fonds (ETF) gehalten werden sollte und welcher Anteil in Cold Storage gehört.

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Schlechte Nachrichten bewegen den Markt nicht mehr

Hougan nannte verschiedene Rückschläge, die Bitcoin verkraftet hat, ohne dass der Bitcoin-Kurs stark gelitten hat.

Der Executive Chairman von Strategy, Michael Saylor, hat begonnen, die Bitcoin-Reserven des Unternehmens zu verkaufen, und die bevorzugte STRC-Aktie der Firma fiel auf etwa 75 USD. STRC, auch „Stretch” genannt, ist die bevorzugte Aktie von Strategy, die nahe am Nominalwert von 100 USD gehandelt werden soll. Einer der größten Unterstützer von Bitcoin zeigte sich unsicher, doch der Preis reagierte kaum.

Unterdessen sanken die Chancen, dass der Clarity Act – ein Gesetzesentwurf zur Regulierung von digitalen Vermögenswerten – verabschiedet wird, laut Hougan von etwa 40 % auf ungefähr 15 %. Zudem erwähnte er den 116-Millionen-USD-Coldcard-Wallet-Hack. Auch dabei blieb der Bitcoin-Kurs nahezu stabil. In früheren Marktphasen kam es bei vergleichbaren Ereignissen während Bärenmärkten oft zu Überreaktionen auf schlechte Nachrichten, während gute Nachrichten ignoriert wurden.

„Wir gewichten vielleicht gute Nachrichten zu stark. Ich glaube, das ist ein Zeichen dafür, dass wir am Tiefpunkt dieses Kryptowinters angekommen sein könnten und dass uns ein starkes Jahresende bevorsteht”, sagte Hougan .

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Hougan vermied es, ein sicheres Markttief auszurufen, und bezeichnete die Entwicklung vielmehr als Signal, das man im Blick behalten sollte, nicht als Gewissheit.

Vermögensplattformen als nächster Katalysator

Hougan sagte, große Plattformen für Vermögensverwaltung würden als nächste Käufergruppe für Bitcoin in den Markt einsteigen. Dies sei weniger ein einmaliges Ereignis, sondern vielmehr eine langsame Entwicklung.

Er wies darauf hin, dass einige Beratungsplattformen trotz eines Marktrückgangs von etwa 50 % bereits ihren eigenen Solana (SOL) Staking-ETF von Bitwise, BSOL, genehmigt haben. Dies führt er auf die Nachfrage der Berater zurück, nicht auf Spekulation.

Weiter schätzte Hougan – ohne genaue Zahlen zu nennen –, dass Bitwise im vergangenen Jahr zwischen 600 Millionen und 700 Millionen USD an steuerfreien ETF-Umwandlungen in Sachleistungen verarbeitet hat.

ETFs versus Selbstverwahrung

Auf die Frage, wie ein hypothetischer Bitcoin-Besitzer mit einem Bestandswert von 1 Million USD seine Vermögenswerte aufteilen sollte, empfahl Hougan, den Großteil in ETFs zu halten. Hier verwies er auch auf die Produkte von Bitwise wie den Bitwise Bitcoin ETF (BITB). Ein kleinerer Teil sollte laut ihm zusätzlich in Cold Storage aufbewahrt werden, um eine Ausweichmöglichkeit zu haben. Er betonte zudem, dass ETFs nicht zwangsläufig die endgültige Form dieser Produkte sind, da sich die Branche weiterentwickelt.

Die Einschätzung von Hougan bezieht sich auf die Entwicklung von Bitcoin bei schlechten Nachrichten und verzichtet auf eine konkrete Prognose des Bitcoin-Kurs. Die kommenden negativen Schlagzeilen werden zeigen, ob sich diese Widerstandsfähigkeit fortsetzt.


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Haftungsausschluss

Dieser Artikel zielt darauf ab, genaue und aktuelle Informationen zu liefern. Den Lesern wird jedoch empfohlen, die Fakten unabhängig zu überprüfen und einen Fachmann zu konsultieren, bevor sie auf der Grundlage dieses Inhalts Entscheidungen treffen.

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