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Cardano erreicht Voraussetzungen für Vasil Hard Fork: Was kommt danach?

2 min
Aktualisiert von Maximilian Mußner
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IN KÜRZE

  • Nur wenige Stunden vor dem Vasil Upgrade schaffte es das Cardan-Ökosystem, alle notwendigen Bedinungen für den Hard Fork zu erfüllen.
  • Nach 5 Tagen stehen die neuen Features für das Ökosystem bereit.
  • Was genau passiert bei dem Vasil Hard Fork Fork?
  • promo

Nur einen Tag vor dem Vasil Hard Fork erreichte das Cardano Ökosystem die für das Upgrade notwendigen Voraussetzungen. Damit ist Cardano startklar für das momentan bedeutendste Upgrade seiner jungen Geschichte. Doch was genau passiert bei dem Hard Fork eigentlich?

Am 18. September erklärte der Cardano-Gründer Charles Hoskinson, dass es nach dem Start der Hard Fork Combinator Request “kein zurück mehr gibt”. An diesem Tag initialisierte das Entwicklerteam das Upgrade. Das Problem: Noch nicht alle für das Update notwendigen Bedingungen waren erfüllt.

Für die Durchführung des Vasil Hard Fork gab es drei Bedingungen:

  • 75 % der Mainnet-Transaktionsblöcke müssen mit der Node-Software-Version 1.35.3 generiert werden.
  • 25 der größten Krypto-Börsen, die 80 % der ADA-Liquidität halten, müssen bereit sein.
  • 10 der größten dezentralisierten Apps haben die notwendigen Tests erfolgreich abgeschlossen

Am 21. September 2022 erreichte das Cardano-Ökosystem dann diese Voraussetzungen, wie IOHK auf Twitter mitteilte:

Der Zeitabstand zum eigentlichen Vasil Hard Fork ist dabei bemerkenswert. Der Vasil Hardfork ist für den 22. September 2022 um 23:44 deutscher Zeit geplant. Die Voraussetzungen wurden also erst rund einen Tag vor dem Upgrade erreicht.

Zum Zeitpunkt der Veröffentlichung des Artikels sind außerdem fast alle großen Krypto-Börsen für das Cardano-Update bereit. Nur Kraken, Coinbase und Bittrex schließen noch die letzten Vorbereitungen ab.

Das Upgrade wird voraussichtlich am 27. September 2022 abgeschlossen sein. Erst dann können die Mitglieder des Ökosystems auf alle neuen Features von Vasil zugreifen. Doch was genau ändert sich eigentlich nach dem Upgrade?

Was passiert bei dem Cardano Vasil Hard Fork?

Bei dem Vasil Hard Fork handelt es sich um eines der bedeutendsten Upgrades der Cardano-Geschichte, mit dem die Skalierbarkeit des Netzwerks deutlich ansteigt. Dafür werden die Transaktionszeiten verkürzt, die Menge der versendbaren Daten (die Größe eines Transaktionsblocks) erhöht und der Cardano-Code optimiert. Zudem sinken die Transaktionsgebühren nach dem neuen Cardano-Upgrade deutlich.

Mit mehreren sogenannten Cardano Improvement Proposals (CIP) ändert das Entwicklerteam die Softwarearchitektur des Netzwerks. Nach der Einführung der CIPS sind insgesamt weniger Codeausführungen notwendig. So muss beispielsweise nicht mehr die Zeitsignatur von Daten mitgeliefert werden. Da weniger Datenströme für die Ausführung von Programmen notwendig sind, steigt die Geschwindigkeit des Netzwerks.

Das neue Pipelining Feature sorgt dafür, dass die Latenzzeiten des Netzwerks deutlich sinken. Dafür werden die Leerzeiten (Zeiten, in denen keine Transaktionen stattfinden) mit zu verarbeiteten Daten gefüllt. Die Wahrscheinlichkeit und die Größe eines Datenstaus sinken somit deutlich. Cardano wird also zu einer Art Öl-Pipeline, durch die permanent möglichst viele Daten fließen.

Weil die Blöckgröße steigt und jeder Block möglichst viele Daten mitnimmt, sind weniger ADA für Codeausführungen und Transaktionen notwendig. Dadurch sinken die Transaktionskosten erheblich. Tests führten bisher zu einem erstaunlichen Ergebnis: Artano, ein NFT-Projekt auf Cardano, konnte die Transaktionskosten um 94 % reduzieren.

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Maximilian Mußner
Maximilian Mußner machte sich Anfang 2018 im Markt für Freizeit und Kulturdienstleistungen selbstständig und begann im Oktober 2018 mit dem Handel von Kryptowährungen. Mitte 2019 gründete er dann ein Startup-Unternehmen in diesem Marktsegment - bis ihn März 2020 der erste Corona-Lockdown traf. Um diesen zu überbrücken, widmete er sich vollständig dem Trading im Krypto-Bereich - mit Erfolg. Im November 2020 begann er dann als Copywriter bei BeInCrypto und unterstützte das damals noch recht...
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