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Cardano: Menschenrechte haben einen hohen Stellenwert

2 min
Aktualisiert von Alexandra Kons
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IN KÜRZE

  • Der Cardano-Gründer und IOHK-CEO Charles Hoskinson sprach über die Problematik bezüglich der Nutzung der Blockchain-Technologie in den Entwicklungsländern.
  • Hoskinson glaubt, dass es keinen Sinn macht, Lösungen unter autokratischen Regimen zu entwickeln, allerdings brauchen Schwellenländer die Technologie auch mehr als entwickelte Länder.
  • Die Kommentare beziehen sich auf die Zusammenarbeit von Cardano mit dem äthiopischen Bildungsministerium bei der Entwicklung eines universellen Systems für Schülerausweise.
  • promo

Der Gründer von Cardano und CEO von IOHK, Charles Hoskinson, sprach kürzlich über die Schwierigkeiten bei der Nutzung der Blockchain-Technologie in den Entwicklungsländern.

In einem vor kurzem erschienenen Interview mit Bloomberg, in dem die Arbeit von Cardano in Äthiopien beleuchtet wurde, betonte Hoskinson das Engagement seines Unternehmens für die Menschenrechte. „Wir glauben fest an den Wert von Menschenrechten“, sagte er. Aus diesem Grund ergibt es seiner Meinung nach keinen Sinn, Identitätslösungen in Ländern zu entwickeln, die „eine belastende Bilanz sehr bedeutender institutioneller Verstöße aufweisen“. In diesen Fällen könnten die Lösungen seiner Meinung nach vom Staat gegen die Bevölkerung missbraucht werden.

Hoskinson räumte jedoch ein, dass das Unternehmen, um zu funktionieren, pragmatisch vorgehen muss. „Man muss jedes Geschäft abwägen. Man betrachtet zunächst die Länderebene und arbeitet sich dann an die Fakten und Umstände heran“, sagte er. „Die Dinge ändern sich – und in manchen Fällen muss man gehen, auch wenn man jahrelang in einem Land gearbeitet hat.“

Hoskinson erzählte dann, dass er eine Zusammenarbeit mit einem Land in Mittelamerika ablehnen musste, nachdem sich die Rechtsstaatlichkeit dort verschlechtert hatte. Trotz dieser Schwierigkeiten betonte Hoskinson jedoch, dass es diese Art von Orten sind, die letztendlich am meisten von der Blockchain-Technologie profitieren würden.

Cardano Coin
Ein Bild von BeInCrypto

Cardano arbeitet in Äthiopien

Bloomberg stelle Hoskinson die Frage im Zusammenhang mit der Entwicklungsarbeit der IOHK in Äthiopien. Dort arbeitet Cardano mit dem Bildungsministerium des Landes zusammen, um ein universelles Anmeldesystem für Schüler zu schaffen. Die Schüler-IDs werden mit Daten aus den Lernmanagementsystemen des Ministeriums verknüpft. Nach der Verknüpfung werden diese Schüler-IDs einen personalisierten Unterricht und langfristig eine datengesteuerte Bildungspolitik ermöglichen. Das System könnte es den Bürgern auch ermöglichen, Sicherheitskopien von wichtigen Dokumenten wie Qualifikationen oder Eigentumsnachweisen zu erstellen.

Hoskinson zufolge wird das System von Cardano für die Schüler zwischen dem Kindergarten und der zwölften Klasse im Herbst eingeführt. Bislang wurden etwa eine Million Menschen in das System eingebunden und man geht davon aus, dass es insgesamt fünf Millionen Schüler erfassen wird. Hoskinson möchte für ein ganzes nationales ID-System eintreten, das 110 Millionen Menschen umfassen würde.

Cardano Bull
Ein Bild von BeInCrypto

Übersetzt von Maximilian M.

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Nicholas Pongratz
Nick ist Professor für Kommunikation und Spezialist für Datenwissenschaft in Budapest, Ungarn, mit einem MSc in Business Analytics. Er ist ein Neuling auf dem Gebiet der Kryptowährungen und Blockchain-Technologie, ist jedoch fasziniert vom möglichen wirtschaftlichen und politischen Nutzen.
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