Cardano entwickelte sich 2021 im Rahmen der Gogue-Phase zu einer dezentralisierten Smart-Contract-Plattform. In diesem Jahr arbeiteten das Cardano-Team und dessen Community an der Skalierbarkeit des Netzwerks und an der Optimierung der Codes.
Cardano konnte Ethereum seit Jahresanfang in einigen Punkten outperformen. So überstieg die Zahl der Transaktionen auf der ADA-Chain mehrfach die der ETH-Chain. Die Cardano-Entwickler scheinen außerdem inzwischen deutlich aktiver als die Ethereum-Entwickler zu sein. Seit Anfang Februar 2022 nahm die Zahl der Github-Commits (die Zahl der Code-Updates auf Github) der ADA-Entwickler vergleichsweise deutlich zu, während die Zahl der Smart-Contracts auf Cardano ein Allzeithoch nach dem anderen erreichte.
Cardano kündigt Updates an
In einem Blogpost kündigte IOHK die drei neuen Upgrade-Pakte für die Blockchain an. Das Team der Blockchain bietet den Entwicklern dabei einen Zeitplan an, damit diese sich darauf einstellen können:
“In den kommenden Wochen und Monaten werden wir unsere Software optimieren, skalieren und neue Funktionen in neuen Releases bereitstellen. Wir werden dies in klar definierten, abgestuften Updates tun, die neue Funktionen für unseren Technologie-Stack in überschaubaren, regelmäßigen Releases bündeln. Wir befinden uns jetzt in der Endphase der Vorbereitungen für das Februar-Release, das erste von drei großen Code-Drops (Juni und Oktober werden folgen), mit denen wir das Hauptnetzwerk im Jahr 2022 verbessern.”
Bei dem “Februar-Release” sollen “Multisignaturen” mehr Flexibilität erhalten. Bei einer Bitcoin-Transaktion beispielsweise wären die beiden Signaturen der Absender (d.h. die Person, die ihre Bitcoins überweist) und ein zweiter privater Schlüssel. Der Vorteil nach dem Upgrade: Nun können die Parteien, die ihre Signaturen nacheinander abgeben, anstatt das gleichzeitig tun zu müssen. So können Transaktionsprozesse in die Zukunft verlagert und leichter widerrufen werden.
Darüber hinaus wird Cardano es den Entwicklern ermöglichen, die Ressourcenkosten (z.B. benötigte CPU-Leistung) für ihre Smart-Contracts evaluieren zu können und die Transaktionen zu verfolgen, bevor sie in den Block integriert werden. Damit können sie Ressourcen sparen und die Entwicklung der Contracts optimieren.
Welche wichtigen Upgrades stehen 2022 an?
Im Laufe des Jahres soll laut dem Blogpost zudem das neue Hydra-Upgrade erscheinen. Angelehnt an die “Hydra”, der ständig neue Köpfe nachwachsen, können auf einem zweiten Layer der Cardano-Blockchain dann Transaktionen und Smart-Contracts abgewickelt werden. Der Vorteil: Je mehr “Köpfe” es auf dem zweiten Layer gibt, umso mehr Transaktionen können diese dann verarbeiten. Dies ermöglicht eine nahezu lineare Skalierung mit den Vorteilen der Cardano-Chain. Charles Hoskinson beabsichtigt, dass damit mehr als 1 Million Transaktionen pro Sekunde möglich sind. Darüber hinaus möchte Cardano mit dem sogenannten “Pipelining” die Leerzeiten minimieren und das Cardano-Ökosystem zusammen mit der Community ausbauen und neue Dapps lancieren.
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