Die Commodity Futures Trading Commission (CFTC) hat ihr Verfahren gegen Celsius abgeschlossen. Ein Bundesgericht hat eine einvernehmliche Anordnung erlassen, die das Verfahren der Behörde aus 2023 gegen den Gründer Alexander Mashinsky beendet.
Die Anordnung, die im Southern District von New York erlassen wurde, verbietet Mashinsky dauerhaft, in von der CFTC regulierten Märkten zu handeln und sich in jeglicher Funktion bei der Behörde zu registrieren.
Worum es im CFTC-Verfahren gegen Celsius ging
Damit ist das Durchsetzungsverfahren der CFTC abgeschlossen. Mashinsky darf zudem die Anti-Betrugs-Vorschriften des CEA und die Regeln der Behörde nicht mehr verletzen.
„Die einvernehmliche Anordnung verbietet Mashinsky dauerhaft, bestimmte Anti-Betrugs-Vorschriften im CEA und in den Regelungen der CFTC weiter zu verletzen und verhängt dauerhaftes Handels- sowie Registrierungsverbot gegen ihn”, teilte die CFTC mit.
Die CFTC verklagte Celsius und Mashinsky im Juli 2023. Die Aufsichtsbehörden warfen beiden vor, Hunderttausende Kunden betrogen zu haben.
„Die Klage behauptete, Celsius sei eine Online-Plattform gewesen, auf der Celsius-Kunden ihre digitalen Vermögenswerte zusammenlegen konnten, damit Celsius diese bündeln und einsetzen konnte, um Einnahmen zu generieren, welche angeblich in Form von wöchentlichen Zinszahlungen oder ‚Rewards‘ an die Kunden zurückfließen sollten”, so die Pressemitteilung weiter.
Die Vorwürfe bezogen sich auf Handlungen ab 2018 bis mindestens Juni 2022. Laut Klageschrift hat Mashinsky Celsius als sichere, bankenähnliche Alternative für digitale Vermögenswerte beworben.
Er versprach hohe Zinsen, während die Plattform immer größere Risiken einging. Celsius vergab demnach unbesicherte Kredite und schloss riskante Vereinbarungen im Bereich Dezentralisierte Finanzen (DeFi) ab.
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Insolvenz, Strafverfahren und Urteil
Celsius teilte den Nutzern mit, ihre Gelder seien sicher, obwohl die Verluste immer größer wurden. Die Plattform meldete später Insolvenz an. Der Zusammenbruch von Celsius wurde Teil einer Serie prominenter Fälle im Sektor.
Mashinsky bekannte sich im Dezember 2024 schuldig an Rohstoff- und Wertpapierbetrug. Im Mai 2025 wurde Mashinsky von einem Richter zu zwölf Jahren Haft verurteilt. Zudem ordnete das Gericht eine Geldstrafe von 50.000 USD und eine Abschöpfung in Höhe von 48,39 Millionen USD an.
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