Celsius steht vor Restrukturierung: Klage gegen das Krypto-Network geht ein

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IN KÜRZE
  • Steht Celsius Network wirklich vor der Insolvenz?

  • Anwaltskanzlei hilft bei Restrukturierung.

  • YouTuber Brian Armstrong bringt derweil eine Klage gegen Celsius ein.

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Vor 5 Tagen suspendierte der Krypto-Dienstleister Celsius Auszahlungen seiner Kunden. User bangen um ihr Geld, sogar eine Klage wird eingebracht.

Mittlerweile zählen wir 5 Tage, an denen User um ihr Geld bangen und keine Abhebungen tätigen können. Anstatt hoher Zinserträge soll wohl angeblich eine Restrukturierung beim Celsius-Network vor der Tür stehen.

Celsius habe die auf Restrukturierungen spezialisierte Anwaltskanzlei Akin Gump Strauss Hauer & Feld LLP um Hilfe gebeten, heißt es aus Insiderkreisen. Diese Insider sollen dem Wall Street Journal verraten haben, dass Celsius eine alternative Finanzierung von Investoren zusammen mit einer strukturellen Veränderung in Erwägung zieht.

Die Kanzlei hat in der Vergangenheit bereits erfolgreich Insolvenzen abgewendet, so wie jene der NAC – einem der größten Vermieter von Flugzeugen. Für diese Leistung bekam die Kanzlei eine Auszeichnung im Global Restructuring Review, einem führenden Medium in diesem Bereich.

CEO Alex Mashinsky bestätigt auf Twitter, dass das Network harte Zeiten durchmacht. Ein anderes Medium wiederum behauptet aus internen Quellen Informationen zu einer Zusammenarbeit Celsius mit der Bank Citigroup bekommen zu haben. Die Bank zählt neben der Bank of America, JPMorgan Chase und Wells Fargo zu den vier größten Banken der USA.

In der Funktion des Beraters soll die Citigroup Celsius nun aus der Patsche helfen, ob dafür Geld fließen soll, ist nicht klar. The Block beruft sich auf die interne Quelle:

“Es ist nicht so, dass Citi einfach Geld von der Bilanz an Celsius geben würde.”

Die Beraterfunktion soll vorrangig den weiteren Schritten im Zusammenhang mit der Finanzierung dienen. Zusätzlich steht noch ein Angebot zur Übernahme der restlichen Assets, welches von Konkurrent Nexo gemacht wurde, offen. Laut dem Insider kennen sich Citigroup und Celsius bereits aus früheren Beratungen: Die Bank soll der Krypto-Firma bereits bei dessen Mining-Tochterunternehmen und Initial Coin Offering geholfen haben.

Das Network verwaltete Mitte Mai noch ca. 12 Milliarden US-Dollar an Vermögen.

YouTuber bringt Klage gegen das Celsius-Network ein

Der Krypto-YouTuber Ben Armstrong ist sogar bereit, vor Gericht zu gehen! Laut seinem Twitter-Post lässt ihn die Plattform kein Geld abheben, ohne davor neues Geld hin zu transferieren:

Der YouTuber bereitet sich mit dem heutigen Tag auf eine Klagseinbringung gegen Celsius Network und dessen CEO Alex Mashinsky vor. Dass dem Unternehmen seine Twitter-Posts nicht schmecken würden, konnten User schon vorahnen. Der YouTuber wurde per E-Mail gewarnt, weitere Tweets gegen das Unternehmen zu unterlassen.

Gute Nachrichten gibt es inzwischen aus dem amerikanischen Senat. Dort sollen zwei Senatoren einen Vorschlag zum Schutz der Anleger bei Insolvenz eines Krypto-Unternehmens eingebracht haben. Demnach soll Geld der Anleger im Falle einer Insolvenz nicht mehr beschlagnahmt werden können.

Erst vor einigen Wochen war durch Coinbase bekannt geworden, dass Assets von Anlegern im Falle eines Bankrotts Teil des Insolvenzverfahrens sein würden. Der Coinbase CEO bekräftigte daraufhin, dass das Unternehmen nicht insolvenzgefährdet ist.

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Toni begann 2017 während seines Studiums der Rechts- und Wirtschaftswissenschaften, sich für Kryptowährungen zu interessieren. Er entwickelte ein gutes Verständnis des Kryptomarktes und der Investitionsmöglichkeiten, wie ICOs und DeFi durch seine eigene Forschung und Investitionen. Ein echter Krypto-Degen mit akademischem Wissen und viel Berufserfahrung.

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