Cryptopia Liquidatoren: Registrierungsprozess für Ansprüche beginnt

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IN KÜRZE
  • Laut Cryptopia Liquidator wird der Registrierungsprozess für Ansprüche im Dezember 2020 beginnen.

  • Opfer des Hacks von 2019 müssen ihre Konten überprüfen und einen KYC-Überprüfungsprozess abschließen.

  • Laut Grant Thornton erfolgt die Rückführung von Kundengeldern nach Möglichkeit in Krypto.

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Die Opfer der gehackten neuseeländischen Krypto-Börse Cryptopia werden möglicherweise bald ihre gestohlenen Gelder zurückerhalten. Die Liquidatoren planen, vor Ende des Jahres mit der Registrierung der Ansprüche der Bestohlenen zu beginnen.



Cryptopia war einer der Kryptowährungsbörsen, bei denen 2019 eine Sicherheitslücke auftrat. Insgesamt erlitten 12 große Plattformen ein ähnliches Schicksal: Über 290 Millionen USD wurden gestohlen und eine halbe Million Kundendaten wurden von Hackern kompromittiert.

Das Registrierungsportal für Cryptopia Claims geht im Dezember online

Grant Thornton, die Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, die den Liquidationsprozess abwickelt, veröffentlichte am 18. September ein Update, in dem die in diesem Fall erzielten Fortschritte aufgeführt sind. Laut der Veröffentlichung schließt der Cryptopia-Liquidator das vorläufige Antragsverfahren derzeit noch ab.



Nach Abschluss der Vorbereitungen plant Grant Thornton den Start eines Anspruchsregistrierungsportals. Betroffene Benutzer der Börse müssen ihre Konten überprüfen und einen weiteren KYC-Überprüfungsschritt (Know-Your-Customer) durchführen.

Laut Aussage des Unternehmens wird der Registrierungsprozess für Ansprüche im Dezember beginnen. Der Cryptopia-Liquidator plant, ein weiteres Update zu veröffentlichen, das alle erforderlichen Informationen für die Rückführung des Fonds enthält.

Auf häufig gestellte Fragen betroffener Cryptopia-Benutzer gab der Liquidator bekannt, dass das Unternehmensvermögen der nicht mehr existierenden Börse den Rückerstattungsprozess finanzieren wird. Auf der Grundlage einer früheren Gerichtsentscheidung gab Grant Thornton auch bekannt, dass die Rückgabe von Kundengeldern „nach Möglichkeit in Krypto erfolgen wird“.

Ein langer Weg bis zum eigenen Geld

Wie bereits von BeInCrypto berichtet, erzielten die Opfer des Cryptopia-Hacks bereits im April einen wichtigen rechtlichen Sieg. Zu dieser Zeit entschied der neuseeländische High Court zugunsten der betroffenen Nutzer, die ihnen Vorrang vor den Gläubigern der nicht mehr existierenden Börse einräumten.

Cryptopia war der erste gemeldete Krypto-Exchange Hack von 2019, wobei der Vorfall kaum zwei Wochen nach Jahresbeginn auftrat. Berichten zufolge haben die Hacker Krypto-Token im Wert von 16 Millionen US-Dollar von der Plattform gestohlen. Mehrere Versuche, den Betrieb im Jahr 2019 wieder aufzunehmen, scheiterten.

 

Auf Englisch geschrieben von Osato Avan-Nomayo, übersetzt von Alexandra Kons

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